320 Naturfreunde erkunden Bochums Südwesten

Dahlhausen.  . Die Naturfreunde in Europa zählen über 500 000 Mitglieder. Und auch in Linden-Dahlhausen haben sie seit vielen Jahren einen tollen Ruf. Sie prägen die Natur und ihren Schutz mit all’ ihren Schönheiten im Bochumer Südwesten und darüber hinaus.

Jetzt trafen sie sich zum diesjährigen NRW-Landestreffen in Linden-Dahlhausen. Das Motto: „Im Ruhrpott unterwegs.“ Der Vorsitzende Jochen Hopmann begrüßte gut 320 Mitglieder und Freunde aus dem ganzen Land. Neben dem Erfahrungsaustausch kam auch der gesellige Teil nicht zu kurz: Acht Exkursionen wurden angeboten.

Eine große Gruppe informierte sich bei einem Rundgang durch das Weitmarer Holz mit dem Stadtförster Lothar Kühnen über die Entwicklung des Stadtwaldes nach Ela.

Besonderer Aufmerksamkeit erfreuten sich die Exkursionen durch den Botanischen Garten der RUB und ein Besuch des Instituts für Umwelt und Zukunftsforschung im Radom. Ein Teilbereich des bergbauhistorischen Wanderwegs wurde mit dem Bergmannstisch Bochum Süd erkundet. Hier standen der Flöz Wasserfall sowie Fossilienfunde im Dahlhauser Ruhrtal im Mittelpunkt. Weiter wurden Besuche im Eisenbahnmuseum, im Industriemuseum Henrichshütte und ein Rundgang durch die sehenswerte „Gartenstadt Hüttenau“ in Welper durchgeführt. Eine alternative Stadtrundfahrt zu Stätten des Faschismus, des Widerstandes und der Verfolgung mit der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes rundete das Angebot ab.

Bei der anschließenden Diskussion gaben sich Oberbürgermeisterin Dr. Ottilie Scholz und weitere Politiker die Ehre. Für den harmonischen Ausklang sorgte die Musikgruppe der Linden-Dahlhauser Naturfreunde, die am Ende zum gemeinsamen Singen lud.