24-Jähriger bestreitet vor dem Landgericht Vorwurf des schweren Raubs

Vor dem Landgericht muss sich derzeit ein 24-Jähriger wegen des Vorwurfs des schweren Raubs und der gefährlichen Körperverletzung verantworten. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm vor, im November des vergangenen Jahres in einer Homosexuellen-Bar in Düsseldorf einen 36-Jährigen kennengelernt und ihn in dessen Bochumer Wohnung überfallen zu haben. Dabei habe er sein Opfer mit einem Messer bedroht und ihm Schnittverletzungen zugefügt, um seinen Forderungen Nachdruck zu verleihen. Die Beute des 24-Jährigen, der in Deutschland ohne festen Wohnsitz ist: rund 200 Euro Bargeld, zwei Laptops und zwei Mobiltelefone.

Beim Prozessauftakt am Dienstag bestritt der 24-Jährige in seiner Aussage den im Raum stehenden Raub. Die Männer hätten sich zwar in dem Club in Düsseldorf getroffen und auf Sex gegen Bezahlung geeinigt. In seiner Wohnung sei der 36-Jährige dann allerdings eingeschlafen. Er habe sich dann Geld, Rechner und Handys genommen und sei gegangen, sagte der Angeklagte. In dem Fall würde es sich „nur“ um Diebstahl handeln. Der Prozess wird fortgesetzt. Am nächsten Verhandlungstag soll auch der 36-Jährige seine Aussage vor Gericht machen.