15 Millionen Euro für die Sanierung des Bergbaumuseums

Das Deutsche Bergbaumuseum ist das größte seiner Art in der  Welt und zugleich Forschungsinstitut für  Montangeschichte.
Das Deutsche Bergbaumuseum ist das größte seiner Art in der Welt und zugleich Forschungsinstitut für Montangeschichte.
Foto: Ingo Otto / WAZ FotoPool
Was wir bereits wissen
Ziel der Sanierung ist sowohl die Modernisierung der Infrastruktur für Besucher als auch eine zeitgemäße didaktische Neuausrichtung der Ausstellungen.

Bochum.. Das 1930 eröffnete Deutsche Bergbau-Museum DBM befindet sich in einem sanierungsbedürftigen Zustand, rund 50 Millionen Euro würde eine Modernisierung in Anspruch nehmen.

Am Dienstag wurde ein erster Baustein auf dem bis 2018 angelegten Sanierungsweg gesetzt, die RAG-Stiftung hat 15 Millionen Euro in Aussicht gestellt. „Die Summe gehört zu unserem abgestuften Finanzierungskonzept“, so DBM-Direktor Prof. Stefan Brüggerhoff.

Ausstellungen sollen didaktisch neu ausgerichtet werden

Die verbleibenden rund 35 Mio Euro sollen über spezielle Anträge aus dem Bund-Länder-Haushalt eingeworben werden, auch die Stadt Bochum und die DMT sind als Mit-Träger des Museums finanziell gefordert. Das Bergbaumuseum gehört mit über 365.000 Besuchern im Jahr zu den populärsten Museen in Deutschland.

Ziel des anstehenden Umbaus ist sowohl die Modernisierung der Infrastruktur für die Besucher als auch eine zeitgemäße didaktische Neuausrichtung der Ausstellungen.