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Zwei gehen zur Sekundarschule

22.02.2012 | 17:45 Uhr
Zwei gehen zur Sekundarschule

Bergkamen.   130 Kinder werden die neue Sekundarschule in Werne nach dem Sommerferien besuchen, Nur zwei 5.-Klässler kommen aus Bergkamen.

Vielleicht war es ja weise Voraussicht, als die beiden Bergkamener Realschulen sich einmütig vor einigen Wochen gegen eine Umwandlung in eine Sekundarschule ausgesprochen hatten. Das Ergebnis des Anmeldeverfahrens in der Nachbarstadt Werne, an dem sich auch Eltern mit ihren Kindern aus Bergkamen beteiligen konnten, deutet jedenfalls zurzeit nicht auf eine große Nachfrage bei den Eltern der Nordbergstadt hin.

Lediglich zwei Kinder aus Rünthe werden nach den Sommerferien in einer fünften Klasse der neuen Sekundarschule in Werne an den Start gehen. Insgesamt 130 Mädchen und Jungen seien bis zum offiziellen Schluss am vergangenen Samstag angemeldet worden, erklärt Liane Jäger vom Schulverwaltungsamt Werne. Am heutigen Donnerstag gebe es nochmals eine Anmeldemöglichkeit für die Eltern, die es im Karnevalstrubel einfach vergessen haben. Unklar ist noch, ob es wegen dieser großen Nachfrage zu Abweisungen kommen wird.

Insgesamt werden nach den Sommerferien 513 Kinder aus den Bergkamener Grundschulen wechseln. Davon sind 14 sogenannte „GU-Kinder“, die in drei Integrationsklassen unterrichtet werden. Jeweils eine Integrationsklasse werden in den neuen 5. Jahrgängen an den beiden Realschulen und am Städt. Gymnasium gebildet.

Bereits für das Schuljahr 2013/2014 wird es nach den Daten des Bergkamener Schulverwaltungsamts einen starken Rückgang der neuen 5.-Klässler auf rund 460 geben. „Im Jahr darauf geht es mit voraussichtlich 509 Kindern noch einmal steil nach oben“, erklärte der Leiter des Schulverwaltungsamts, Andreas Kray.

Schülerzahlen gehenstark zurück

Diese Zahl gehe aber schon für das Schuljahr 2015/16 auf rund 470 zurück. „Langfristig werden wir uns der Zahl von rund 400 Schülern nähern, die von den Grundschulen zu den weiterführenden Schulen wechseln“, betonte Kray.

Aufnahmeprobleme dürften dann die weiterführenden Schulen, insbesondere die Willy-Brandt-Gesamtschule, nicht mehr haben. Für die Gesamtschule hatte Kray am Mittwoch das bereits vorliegende Anmeldeergebnis leicht nach unten korrigiert. Dort werden 167 Kinder, eins weniger als ursprünglich von Schulleiterin Ilka Detampel gemeldet, die sechs Klassen des neuen 5. Jahrgangs besuchen.

In die Diskussion kam die neue Sekundarschule bzw. Gemeinschaftsschule, nachdem im vergangenen Jahr feststand, dass nur 12 Kinder die Hellweghauptschule besuchen sollten. Das reichte bei weitem weder für einen neuen 5. Jahrgang, noch für die Weiterführungen der einzigen verbliebenen Hauptschule in Bergkamen. Ein Teil der Kinder besucht nun eine Hauptschule in den Bergkamener Nachbarstädten.

Heino Baues

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