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Senioren leben in Bergkamen gefährlicher

26.02.2008 | 16:46 Uhr

Bergkamen. (hb) Die Zahl der von einem Verkehrsunfall betroffenen Kinder in Bergkamen ist zwar im vergangenen Jahr im Vergleich zu 2006 von 36 auf 28 zurückgegangen, trotzdem weist die Nordbergstadt in der Verkehrsunfallstatistik der Kreispolizei für ...

... diesen Bereich immer noch einen Spitzenwert auf. In Kamen wurden im zurückliegenden Jahr 23 Kinder Opfer bei einem Unfall, in Schwerte 22 und in Unna 21. Einen Rückgang gab es auch von 15 auf 11 Betroffene bei den Jugendlichen und von 37 auf 36 bei den jungen Erwachsenen.

Ganz anders sieht die Unfallbilanz für 2007 bei älteren Menschen aus. Hier meldet die Kreispolizei für Bergkamen einen kräftigen Anstieg von 14 auf 23. Nur in der Kreisstadt Unna lebt dieser Personenkreis mit 33 Unfallbeteiligten noch gefährlicher.

Insgesamt ist in Bergkamen die Zahl aller Unfälle um 40 auf 1045 gesunken. Noch kräftiger ist der volkswirtschaftliche Schaden nach den Berechnungen der Kreispolizei von 3,4 Mio. Euro in 2006 auf nur noch 2,2 Mio. Euro geschrumpft. In dieser Statistik weisen lediglich die Gemeinden Holzwickede und Bönen noch günstige Werte auf. Spitzenreiter ist hier erstaunlicherweise Selm mit einem errechneten volkswirtschaftlichen Schaden von immerhin 5,5 Mio. Euro.

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