Salzvorräte zusammengeschmolzen
15.02.2010 | 10:52 Uhr 2010-02-15T10:52:00+0100
Bergkamen. Jetzt hat es auch den städt. EntsorgungsBetrieb Bergkamen (EBB) erwischt: Seine Salzvorräte für den Winterdienst sind restlos zusammengeschmolzen. Der salzlose Winterdienst dauert mindestens bis Donnerstag.
Der neuerliche heftige Wintereinbruch am letzten Wochenende sowie der frühmorgendliche Streueinsatz am Montag, 15.Februar, hat die letzten Streusalzvorräte am EntsorgungsBetrieb Bergkamen (EBB) zum „Schmelzen“ gebracht. Ab sofort ist mit schlechteren Winterdienstbedingungen auf den städtischen Straßen, für die der EBB zuständig ist, zu rechnen.
Neben Schneepflugeinsatz bei Neuschnee erfolgt die Streuung ausschließlich noch mit Granulat. Der EBB hofft, dass die für Donnerstag zugesagte Lieferung eines Sattelzuges mit Streusalz durch den Lieferanten erfolgt.
In diesem Zusammenhang bittet der EBB auch um Verständnis, dass die städtische Müllabfuhr aufgrund vereister Straßen, insbesondere in den Stadtrandlagen, wo die Anlieger ihrer Streupflicht auch für die Straße nicht nachkommen können, dort die Abfuhr nicht erfolgt und zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt wird. Der EBB bemüht sich, durch Gefäßaustausch oder Müllsackverteilung einem möglichen Entsorgungsengpass bei den dortigen Bürgerinnen und Bürgern entgegen zu wirken. Für Rückfragen steht die EBB-Hotline unter der Rufnummer 0 23 07 / 28 503-290 zur Verfügung.
06:41
Wieso ausnutzen. Mal ganz ehrlich. Die meisten Städte haben nur geringe Mengen eingekauft. Damit meine ich im übrigen nicht die Stadt Bergkamen. Den bestellten Mengen wurde auch der Abbau angepasst. Nun plötzlich wollen alle ein Salz, das noch gar nicht abgebaut ist. In den Abbaugebiten wird z.Zt. in 24 Stundenschichten gearbeitet und das Salz aus Ägypten usw. kein Schnäpchen ist, ist doch klar.
Du würdest Dein Lager doch auch nicht vollstopfen und kannst deine Leute nicht mehr beschäftigen weil Du den Winter über nur Lagerbestände verkaufst. Dort wurden schlicht Überproduktionen vermieden.
11:37
Mit so einem langen und harten Winter hat anscheinend niermand mehr gerechnet.
Schade nur, dass das von den Salzlieferanten schamlos ausgenutzt wird.