RAA heißt künftig Integrationszentrum
08.02.2012 | 17:53 Uhr 2012-02-08T17:53:00+0100
Bergkamen. Die RAA mit Sitz in Bergkamen wird in absehbarer Zeit „umgetauft“. Künftig heißt die Einrichtung des Kreises Unna „Kommunales Integrationszentrum“.
Die RAA mit Sitz in Bergkamen wird in absehbarer Zeit „umgetauft“. Künftig heißt die Einrichtung des Kreises Unna „Kommunales Integrationszentrum“.
Das ist eine Konsequenz aus dem neuen NRW-Integrationsgesetz, das am Mittwoch vom Düsseldorfer Landtag verabschiedet wurde. Dafür gibt es auch zusätzliches Geld. Rund 100 000 Euro wird der Kreis Unna ab sofort mehr für die Integrationsarbeit erhalten.
Das sei zwar nicht so viel, wie es andere Regionen erhielten, denn vielerorts müsse erst regelrechte Aufbauarbeit geleistet werden. „Wir starten auf einem sehr hohen Niveau“, erklärte Kreissprecherin Constanze Rauert auf Anfrage.
Das zusätzliche Geld soll ausschließlich in zusätzliche Integrationsprojekte investiert werden. Ein Schwerpunkt sei hier die Berufsfindung von jugendlichen Migranten, nachdem Ende vergangenen Jahres das Projekt „Go in-Schule“ erfolgreich gestartet worden sei, so die Kreissprecherin.
Hierbei geht es darum, dass Kinder und Jugendliche, die neu in den Kreis Unna kommen, praktisch ohne Pause den Schulunterricht wieder aufnehmen können. Wichtig ist hierbei, die sprachliche Integration sofort aufzunehmen. „Go in-Schulen“ in Bergkamen sind die Willy-Brandt-Gesamtschule, das Städt. Gymnasium und die Hellweg-Hauptschule.
Das Integrationsgesetz sollte eigentlich schon im vergangenen Jahr verabschiedet werden. Deshalb hatte der Kreis Unna die zusätzlichen Mittel bereits in seiner Haushaltsplanung für 2012 berücksichtigt.
Die RAA Kreis Unna wurde 1989 gegründet. Nur kurze Zeit später nahm sie ihre neuen Räume in der ehemaligen Albert-Schweitzer-Schule in Weddinghofen in Beschlag. Sie gehört zu den ältesten kommunalen Einrichtungen in NRW, die sich um die Integration von Migranten bemühen
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