Der Sieg hat einen Namen: Roland Schäfer
30.08.2009 | 22:34 Uhr 2009-08-30T22:34:00+0200Der Grund für den von niemandem in dieser Deutlichkeit erwartete Sieg der Bergkamener Sozialdemokraten bei den Kommunalenwahlen am Sonntag lässt sich auf einen kurzen Nenner bringen: Roland Schäfer.
Insbesonders seitdem er sich als gewählter Bürgermeister an der Spitze der Stadtverwaltung befindet, hat er mächtig an Popularität gewonnen. Die kommt nicht von allein, hat er gelernt. Die muss man sich bei den Bürgerinnen und Bürgern hart erarbeiten.
Diesen Einsatz zeigt Roland Schäfer nicht nur zu Wahlkampfzeiten. Der Besuch einer Geflügelausstellung ist ihm ebenso wenig fremd wie Aktionen rund ums Römerlager im eigenen, ihm auf den Leib geschnittenen „Dienstanzug”. Hinzu kommt, dass sich Bergkamen in der Amtszeit Schäfers positiv verändert hat trotz aller Probleme, die sich mit dem Begriff Strukturwandel nur unzureichend beschreiben lassen.
Die CDU und ihre Bürgermeisterkandidatin hatten nie eine Chance, den Machtwechsel zu erzwingen. Sie hätte sich eigentlich nur mit Anstand aus der Affäre ziehen können.
Stattdessen verärgerte der twitternde CDA-Chef die Bergleute. JU-Vorsitzende Vanessa Eick rief kurz vor Toresschluss per Postwurfsendung zur „Revolution Orange” auf. Das war 2004 der friedliche Massenprotest in der Ukraine gegen Wahlfälschung durch die Machthaber. „Was hat das mit Bergkamen zu tun?”, haben sich die Jungwähler gefragt.
Da half es auch nichts mehr, dass die CDU am frühen Wahl-Sonntag 20.000 Brötchen zu den Wählern nach Hause brachte.
16:43
Sehr guter und treffender Kommentar, da ist die CDU mit ihren unter Parteien über das Ziel hinausgeschossen....
Für Bergkamenist Herr Schäfer und selbstverständlich auch die SPD die einzig richtige Wahl!