"Wir sind nicht mit Menden verheiratet" Politik will Trinkwasserabnahme reduzieren
13.09.2007 | 10:59 Uhr 2007-09-13T10:59:48+0200Balve. (R.E.) Einen detailierten Bericht über die Versorgung der Balver Bürger mit Trinkwasser gaben gestern Abend im Betriebsausschuss der Chef der Stadtwerke Balve, Bürgermeister Hubertus Mühling, und Geschäftsführer Hans-Jürgen Karthaus. Dabei machten
Ganz, so war aber auch zu vernehmen, können die Balver auf Fremdwasser nicht verzichten. Ob allerdings die Stadtwerke Menden nach dem Jahre 2010 noch Vertragspartner der Balver Stadtwerke sind, das ist völlig offen. Denn Bürgermeister Hubertus Mühling sagte: "Wir sind nicht mit Menden verheiratet."
Die Stadt Menden versorgt die Stadt Balve seit fast 30 Jahren mit Trinkwasser, und zwar pro Tag mit 1.300 Kubikmetern. Nachdem der Vertrag vor fünf Jahren von den Balvern gekündigt worden ist, läuft er offiziell im Jahre 2010 aus. Sicherlich werden die Stadtwerke Balve mit dem bisherigen Vertragspartner über die Lieferung von Trinkwasser reden, Hans-Jürgen Karthaus deutete gestern Abend aber auch an, dass er sich gut vorstellen kann, dass die Stadt Balve das wichtige Lebensmittel Trinkwasser aus Neuenrade erhält. Bisher ist es noch umgekehrt.
Ziel der Politik ist es jedoch, die eigene Förderkapazität zu erhöhen und somit das Fremdwasser weiter zurückzufahren, um Kosten zu sparen. Ganz so einfach, wie sich die Politik das denkt, ist es allerdings nicht. (Bericht folgt).
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