Wildschweine bereiten den Jagdgenossen weiter Sorgen

Langenholthausen..  Nach einigen Mitgliederversammlungen, in denen auch kontrovers und leidenschaftlich diskutiert wurde, freute sich der Vorsitzende der Jagdgenossenschaft Langenholthausen-Kesberg, Dietmar Wiemann, in diesem Jahr über eine ruhige Versammlung: „Es ging sehr harmonisch zu, und es ist ein sehr positives Zeichen für das gute Miteinander, dass einer der Pächter das Essen für die gesamte Genossenschaftsversammlung ausgegeben hat. Das Wildschwein war wirklich vorzüglich.“

So lecker das zubereitete Schwarzwild auf den Tellern auch gewesen sein mag, in der freien Natur bereiten die heimischen Wildschweine der Jagdgenossenschaft weiterhin Sorgen. „Deren Population ist sehr stark angestiegen“, berichtet Jagdvorsteher Wiemann. Um die teuren Wildschäden zu verringern, müsse stärker bejagt werden. Das gelte besonders für das Revier drei, wo sich die Wildschäden erheblich häuften. „Die dafür zuständigen Jagdpächter waren leider nicht anwesend“, so Wiemann. „Sonst hätte man diese so wichtige Thematik besprechen können.“

Allen anstehenden Neuverpachtungen stimmten die Langenholthauser und Kesberger Jagdgenossen während der Versammlung zu.