Wer sich nicht an Zapfterminen beteiligt, zahlt 50 Euro Strafe

Marius Rothbrust (alter Schriftführer), David Vorsmann (neuer Schriftführer), Calvin Vorsmann (neuer 1. Kassierer), Kevin Grote (alter 1., Vorsitzender), Lukas Schwartpaul (neuer 1. Vorsitzender), Timo Schroer (neuer 2. Kassierer).
Marius Rothbrust (alter Schriftführer), David Vorsmann (neuer Schriftführer), Calvin Vorsmann (neuer 1. Kassierer), Kevin Grote (alter 1., Vorsitzender), Lukas Schwartpaul (neuer 1. Vorsitzender), Timo Schroer (neuer 2. Kassierer).
Foto: WP
Was wir bereits wissen
Mit neuer Führung gehen die Jungschützen aus Langenholthausen in die Zukunft.

Langenholthausen..  Mit neuer Führung gehen die Jungschützen aus Langenholthausen in die Zukunft. Lukas Schwartpaul wurde bei der Jahreshauptversammlung am Freitag als Nachfolger von Kevin Grote zum 1. Vorsitzenden gewählt. Grote leitete die Versammlung aber noch in gewohnt straffer Art zu Ende.

Weitere Neuwahlen

Neu besetzt wurden auch die meisten anderen Vorstandsposten. So wurde Calvin Vorsmann zum Kassierer gewählt, nach dem der bisherige Kassierer Schwartpaul nun 1. Vorsitzender ist. Für Niclas Grote wurde Timo Schroer zum neuen 2. Kassierer gewählt. Der langjährige Schriftführer Marius Rothbrust macht nicht weiter. Die Position wird vorerst abgesetzt und vom 2. Vorsitzenden David Vorsmann mit übernommen.

Das Schützenfest in Langenholthausen wird vom 6. bis 8. Juni gefeiert, das der Jungschützen am 19. Juni. Doch das sind nicht die einzigen Termine im Jahreskalender der Langenholthauser Jungschützen. Der erste Zapftermin ist am 28. März bei der Tanzbar in der Schützenhalle. „Da müssen wir schon 20 Leute stellen. Das sollten wir aber schaffen. Schließlich ist das natürlich auch eine gute Werbung für uns, wenn wir mit einer so großen Truppe dort aufschlagen“, meinte Grote. Es folgen weitere Zapftermine im Jahr, mit denen die Jungschützen ihr Geld einnehmen.

An sich eine solide Basis, dennoch wurde aus der Runde beschlossen, bei der diesjährigen Fahrt den durch die Kasse subventionierten Betrag in Grenzen zu halten. Mit 300 Euro beteiligen sich die Jungschützen an dem traditionellen Ausflug.

Wer nicht hilft, muss zahlen

Diskutiert wurde bei der Versammlung darüber, wie man die Arbeit bei den Zapfterminen auf möglichst viele Schultern gleichmäßig verteilen kann, weil sich in der Vergangenheit gezeigt hatte, dass eben einige Jungschützen bei allen Terminen fleißig mitgeholfen hatten, andere sich dagegen eher rar gemacht hatten. Künftig gilt: Wer nicht zapft, muss zahlen. Jene, die sich gar nicht bei den Zapfterminen beteiligen, müssen eine Strafe von 50 Euro zahlen. Wer nur einmal mithilft, für den beläuft sich diese Summe auf 25 Euro.

Weiterhin wurde bei der Versammlung über den Rahmen des Jungschützenfestes diskutiert. Die Idee, das Fest als große Party in der großen Halle aufzuziehen, wurde als zu mutig empfunden. „Wir sollten das Fest erstmal in kleinerem Rahmen hier im Kaminzimmer der Schützenhalle wachsen lassen“, war die breite Meinung der Versammlung.