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WDR war mittendrin im Bergdorf Eisborn

05.03.2013 | 06:00 Uhr
WDR war mittendrin im Bergdorf Eisborn
WDR-MItarbeiterin Solveig Flörke, selbst eine Balverin,Foto: Richard Elmerhaus

Eisborn. 775 Jahre Eisborn. Dieses Jubiläum wollen die Dorfbewohner am 23. Juni nicht alleine feiern, sondern mit vielen Gästen aus nah und fern. Um dieses Ziel zu erreichen, rühren sie schon seit Monaten emsig die Werbetrommel. Gestern erhielten sie Unterstützung durch den WDR Siegen, denn bei „Mittendrin“, fester Bestandteil der Lokalzeit Südwestfalen, fiel vor einer Woche das Los auf die Eisborner.

Nach Rücksprache mit dem WDR machte sich Ortsvorsteher Martin Danne sofort daran, alle Dorfvereine an einen Tisch zu holen, um ein Konzept für den Besuch des Fernsehteams aus Siegen zu erstellen. „Martin hat sehr gute Arbeit geleistet. Er war bestrebt, alles, was uns Eisbornern mit Blick auf das Jubiläum derzeit wichtig ist, in die Sendung zu bekommen“, erklärte der 1. Vorsitzende des SuS Eisborn, Georg Schulte, im Gespräch mit dieser Zeitung.

Solveig Flörke berichtet

Der Chef des Fußball-Clubs freute sich ebenso wie der Ortsvorsteher, dass mit Solveig Flörke eine Hönnestädterin für die Reportage aus dem Bergdorf verantwortlich zeichnete. „Solveig Flörke macht ihre Sache ganz ausgezeichnet“, lobten Georg Schulte und Martin Danne die Journalistin aus Balve, als der Tross den „Plauderbaum“ erreicht hatte, um hier unter anderem Ritter Christian zu treffen.

Er und etliche andere Eisborner Laiendarsteller führen am 23. Juni im Rahmen der Jubiläumsveranstaltungen ein Historienspiel auf der grünen Wiese vor. „Die proben schon seit Wochen und sind mit Feuereifer dabei“, erzählte Martin Danne, der den Rundgang durch das Dorf mit der WDR-Crew im Kindergarten begonnen hatte.

Von dort ging es zur Vogelstange, um schöne Aufnahmen von Eisborn zu machen. Zuvor führte Solveig Flörke hoch zu Ross ein Interview mit der Deutschen Meisterin im Distanzreiten, Regina Winiarski. Weil der Kameramann mit den ersten Aufnahmen nicht zufrieden war, wurde die Szene wiederholt. Diesmal aber ohne die kleine Zusatzkamera, denn die war aus der Mähne des Pferdes verschwunden.

Viele Zuschauer

Nicht verschwunden waren die vielen Eisborner, die das Fernsehteam von der ersten bis zur letzten Minute begleiteten. Ob auf dem Sportplatz, an der Vogelstange, Auf dem Plauderbaum, in der Schützenhalle, wo das Musical „Die 7 Jungfrauen“ vom Frauenchor Eisborn glänzend in Szene gesetzt wurde, oder auch zum Finale im Hotel „Antoniushütte“. Hier erwies sich Chefin Britta Spiekermann als sehr spendable Gastgeberin. Alle, die sich für den Drehtag in Eisborn interessiert hatten, wurden von ihrem Service-Team kostenlos beköstigt.

Tolle Organisation

Bevor Solveig Flörke zum WDR-Studio nach Siegen zurückkehrte, wollten wir von ihr wissen: Wie waren die Eisborner denn am heutigen Tage? „Sie haben sich viel Mühe gegeben, das ist nicht überall der Fall. Es war alles sehr gut organisiert. Ich habe von den Eisbornern aber auch nichts anderes erwartet“, lobte sie die Bergdörfler. Und fügte hinzu: „Als Eisborn in der vorigen Woche in der Lokalzeit gezogen worden ist, habe ich mich riesig gefreut.“ Das gilt auch für Ortsvorsteher Martin Danne: „Der Besuch des WDR-Fernsehens ist eine wunderschöne Werbung für das Dorf, das sich im Jubiläumsjahr einer breiten Öffentlichkeit präsentieren möchte.“

Von Richard Elmerhaus


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