Vorschlag: Kamel für den Garbecker Kreisel
12.02.2012 | 12:58 Uhr 2012-02-12T12:58:00+0100
Balve.Wo der Blick auch hinfiel beim Karneval der kfd in der Aula der Realschule – überall lachende Gesichter und strahlende Augen. Diese prächtige Stimmung war neben dem ein oder anderen Gläschen vor allem dem hervorragenden Bühnenprogramm und der sehr guten Musik von Alleinunterhalter Benedikt Wrede geschuldet.
Die kfd-Damen hatten bei der Auswahl der Darbietungen in erster Linie auf Abwechslung gesetzt und damit einen Volltreffer gelandet. Der Loriot-Klassiker, in dem sich Herr Dr. Klöbner und Herr Müller-Lüdenscheid eine Badewanne teilen ist – gerade so gut vorgetragen wie hier – eine humoristische Bank. Das Bobfahrerlied reißt immer mit, die Raketen zündeten eine nach der anderen.
Besondere Lacher ernteten Pastor Stefan Siebert und Diakon Josef Hültenschmidt, die als überraschende Gastspieler plötzlich auf der Bühne standen und zusammen mit Birgit Rapp ein köstliches Verwirrspiel inszenierten. Die Frauen hatten ihre helle Freude am heiratswilligen Pastor Siebert.
Birgit Rapp sorgte für einen weiteren Höhepunkt des Abends: Sie schlüpfte in die Rolle der Frau Hückeswagen, stieg in die Bütt und brachte sensationelle Neuigkeiten aus der St.-Sebastian-Schützenbruderschaft mit. Damit demnächst mehr Königsanwärter unter die Vogelstange treten, will diese nämlich ein Casting veranstalten. Jury-Chef: Engelbert Prinz von Bohlen.
Ausschließlich auf das Geschehen in der Hönnestadt im vergangenen Jahr konzentrierten sich Doro Schweitzer und Elsbeth Ruschepaul. Sie zogen alles durch den Kakao, vor allem die Garbecker bekamen ihr Fett weg. „Die wollen unser Mammut nicht? Die haben ja auch die Heiligen Drei Könige und zu denen gehört auch ein Tier. Sollen sie sich mal ein schönes Kamel in ihren Kreisel stellen.“ Da lachten selbst die Damen, die aus Garbeck gekommen zum Karneval der Balver kfd gekommen waren.
Das Pastorale Zentralbüro („Wat sachse denn zu unser Pfarrer dem sein Frauenhaus? Der hat doch getz seine Tippsen gebündelt.“) bekam genauso sein Fett weg wie die Hönnetalsperrung, die Schließung der Krankenhausküche und vieles mehr. Böse, ironisch, zynisch, bissig – einfach schön!
Da strahlten auch die kfd-Damen von der Organisation, denn sie bekamen für den Karnevalsabend ausschließlich gute Resonanz.
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