Viele Flächen noch nicht aufgeforstet

Eine kürzlich vorgestellte Bestandsaufnahme der Wälder durch den in Balve ansässigen Forstingenieur Rhami Atalay hat ergeben, dass es noch viele Flächen gibt, auf denen nach Kyrill noch gar nicht wieder aufgeforstet wurde.

Diese gründliche Inventur acht Jahre nach Kyrill hat auch gezeigt, dass sich durch die Wiederaufforstungen das Verhältnis von Laub- zu Nadelbäumen in den Wäldern der Forstbetriebsgemeinschaft Balve von 90 Prozent Nadelholz und 10 Prozent Laubholz vor Kyrill zu einem heute nahezu ausgeglichenen Verhältnis von Laubholz (43 Prozent) zu Nadelholz (57 Prozent) gewandelt hat.

Nicht noch mehr Laubhölzer

Von einer weiteren Erhöhung des Laubholzanteiles rät der landesweit tätige Sachverständige den Waldbesitzern ab. „Eine naturnahe Forstwirtschaft kann gleichzeitig die Artenvielfalt unserer heimischen Wälder fördern, die Anforderungen der Gesellschaft an unseren Wald wie die Erholungsfunktion und die Wasserreinhaltung gewährleisten und gleichzeitig eine Einkommensfunktion für die heimische Region sicherstellen. Wald schafft Arbeit und Lebensqualität“, so Richard Nikodem.