Viele Fahrten fallen unter die 30-Tonnen-Grenze

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Balve..  Die Aussicht auf eine Entschärfung der Umleitungs-Problematik freut viele betroffene Balver Betriebe. Udo Wenniges, Fuhrparkleiter bei Chemie Wocklum, war gestern erleichtert, als er von der Möglichkeit der Ausnahmegenehmigungen erfuhr. „Das hilft uns schon sehr. Und es freut uns, dass wir auch anderen heimischen Unternehmen mit der Initiative helfen konnten.“

Weil die Firma Chemie Wocklum häufig von unbeladenen Lkw angesteuert wird, fallen viele Fahrten unter die 30-Tonnen-Grenze. Auch Vertriebsleiter Martin Gruschka freut sich: „Wenn zumindest unsere 26-Tonner die Hönnebrücke weiter befahren dürfen, ist die Hälfte unseres Problems schon gelöst.“

In die Gespräche über Lösungen für heimische Unternehmen hatten sich auch Balves Bürgermeister Hubertus Mühling und Landrat Thomas Gemke eingeklinkt. „Eine Sperrung für alle Lkw über 7,5 Tonnen wäre der GAU für Balver Unternehmen gewesen. Nun dürfte eine praktikable Lösung gefunden sein. Die Gespräche mit StraßenNRW waren gut und konstruktiv“, sagte Hubertus Mühling.