Verwechslung in Garbeck: Das sagt die Deutsche Telekom

Kein Internet, kein Telefon: Familie Wortmann aus Garbeck hat lange auf die Freischaltung warten müssen.
Kein Internet, kein Telefon: Familie Wortmann aus Garbeck hat lange auf die Freischaltung warten müssen.
Foto: dpa
Was wir bereits wissen
Über mehrere Wochen hatte Familie Wortmann aus Garbeck weder Telefon noch Internet. Die Telekom kappte den Anschluss. Ursache: Eine Verwechslung mit einem Verstorbenen. Nun meldet sich das Telekommunikations-Unternehmen zu Wort.

Garbeck.. „Sie sind richtig informiert. Durch eine Verwechslung wurde der Anschluss versehentlich abgeschaltet. Das bedauern wir sehr und haben uns bei der Familie Wortmann entschuldigt“, heißt es in einer Stellungnahme der Deutschen Telekom. Per Postkarte flatterte die Entschuldigung ins Haus. Seit dem 30. Dezember 2014 hatten die Garbecker vergeblich versucht, über die Hotlines eine Fehlerbehebung zu erreichen.

Telekommunikation Verzögerungstaktik?

Die Wortmanns haben einen Anwalt eingeschaltet. Sie möchten die Kosten für den Rechtsanwalt, die Fahrten ihrer Kinder zur Uni mitten im Prüfungsstress, weil kein Internetzugang möglich war, und die Mahngebühren erstattet bekommen. Dazu die Telekom: „Ein aus unserer Sicht angemessenes Angebot lehnte der Rechtsanwalt bislang ab. Wir hoffen, dass es zu einer außergerichtlichen Einigung kommt.“ Das hofft Veronika Wortmann auch, sagt aber: „Das Telekom-Angebot deckt die Kosten nicht.“

Weiter teilt die Telekom mit: „Der Rechtsanwalt wurde mehrmals gebeten, Belege für den geforderten Schadenersatz beizubringen. Dies ist bis heute leider nicht geschehen.“ Über den Vorwurf ärgert sich Familie Wortmann schwarz: „Das stimmt nicht und riecht nach Verzögerungstaktik. Mehrfach sind die Belege an die Telekom gegangen.“