Über das pure Chaos im Haushalt und schwangere Fahrräder

Weiberfastnacht in Volkringhausen
Weiberfastnacht in Volkringhausen
Foto: WP
Was wir bereits wissen
Die Schützenhalle in Volkringhausen war an Weiberfastnacht ganz in der Hand der tollen Weiber.

Volkringhausen..  Die Karnevalsveranstaltung der Volkringhauser Frauengemeinschaft lockte 170 bunt kostümierte, jüngere und ältere Damen, die ihr Kommen nicht bereuen sollten. Und auch, wenn früher viel mehr Jecken in Volkringhausen feierten, waren Sabine Arens und Monika Schwabbauer mit der Resonanz sehr zufrieden. „Wir sind richtig froh, dass 170 Frauen hier sind, denn wir hatten ehrlich gesagt Angst, dass es deutlich weniger werden“, berichteten sie unisono.

Noch am Morgen seien sie angerufen worden, ob die traditionelle Veranstaltung der – damals noch – Katholischen Frauengemeinschaft weiterhin stattfinden würde. „Aber bei uns ist nur das K weggefallen. Die Frauengemeinschaft Volkringhausen lebt weiter, und das mit 90 Mitgliedern“, erzählten Sabine Arens und Monika Schwabbauer.

Zum Programm: Pep brachte gleich zu Beginn die Tanzgarde, die später auch noch einmal bei einem modernen Musikmix Beine und Hüften auf der Bühne schwang. Die Mädchen – Carolin Dodt, Melanie Dodt, Mareike Grote, Laura Hagelücken, Lena Reuß, Silvia Ickler, Nele Butterweck, Lina Beuke und Lina Schulte – wurden mit begeistertem Applaus und natürlich einer „Karnevalsrakete“ verabschiedet.

Stimmung kocht

Weiter ging es zu einer bekannten Fast-Food-Kette, wo „Elsbeth“ und „Änneken“ Mac-Chicken bestellten. „Nicht schicken, lieber essen“, rief Änneken und sorgte für den ersten Brüller. Die „Flugbegleiter“ machten mit etwas anderen Handbewegungen als üblich auf die Sicherheitsvorkehrungen aufmerksam.

Wenn Männer Kinder kriegen, wird es eine schwierige Geburt – das mussten auch jene „Kerle“ erfahren, die fürchteten, ihr Fahrrad sei schwanger. „Seid wann können Fahrräder Kinder kriegen?“, fragte der eine noch skeptisch. „Aber sonst könnte es ja keine Kinderfahrräder geben“, meinte der andere.

Auch nach der Pause gab es Lacher ohne Ende, denn im Haus herrschte Chaos, obwohl „das bisschen Haushalt doch keinen Mann erschrecken“ sollte. Volkringhausen suchte das Supertalent, das heimlich bei Diepes in der Scheune ermittelt wurde, und zum Abschluss gab es die Hitparade mit Helene Fischer und Andreas Bourani.

Die Frauen wurden richtig gut unterhalten. Auch von Jörg Krause aus Menden, der immer wieder Schunkellieder anstimmte.