Udo Loyen neuer Fördervereins-Vorsitzender

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Eisborn..  Die Löschgruppe Eisborn darf weiter auf Unterstützung durch ihren Förderverein hoffen. Während der Mitgliederversammlung wurde zwar über eine mögliche Auflösung des Fördervereins diskutiert, weil sich aber spontan Ersatz für zwei ausscheidende Vorstandsmitglieder fand, wird die Vereinsarbeit fortgeführt.

Udo Loyen erklärte sich bereit, den Posten des 1. Vorsitzenden zu übernehmen. Weil der bisherige Vorsitzende, Andreas Winkler, vor wenigen Wochen zum Eisborner Löschgruppenführer aufstieg, legte er sein Amt als Chef des Fördervereins nieder. „Das passt nicht, wenn man gleichzeitig Löschgruppenführer und Vorsitzender des Fördervereins ist“, ließ er die Versammlung wissen und erklärte anschließend: Sollte die Suche nach einem neuen 1. Vorsitzenden erfolglos bleiben, gebe es zwei Möglichkeiten: man könne einen Antrag auf Auflösung des Fördervereins stellen, oder man könne auch ohne 1. Vorsitzenden weitermachen, da der verbleibende Vorstand geschäftsfähig sei.

Für eine Auflösung des Vereins votierten nur drei Mitglieder. Zwölf stimmten dafür, notfalls zunächst für ein Jahr ohne Mann an der Spitze weiterzumachen. Doch das wird nicht erforderlich sein. Denn nach intensiven Gesprächen fand sich mit Udo Loyen ein neuer 1. Vorsitzender. „Hauptaufgabe des 1. Vorsitzenden ist es, die Fäden zusammenzuhalten“, hatte ihn Andreas Winkler zuvor gelockt. „Du hast vier Leute im Vorstand, die für Dich die Arbeit machen.“

Defibrillator-Einweisung

Ebenfalls neu im Fördervereins-Vorstand ist Christian Dornsiepen als 2. Kassierer. Dieser Posten war vakant geworden, weil Andreas Winiarski zum 1. Kassierer aufrückte. Er löst Michael Sprenger ab, der seinen bereits angekündigten Rücktritt in die Tat umsetzte.

In diesem Jahr will der Förderverein einen neuen Erste-Hilfe-Rucksack mit Sauerstoff-Flasche, Zubehör für die Atemschutzüberwachung sowie eine Werkzeugkiste für die Löschgruppe Eisborn anschaffen. An Vatertag organisiert der Förderverein den Tag der offenen Tür. Außerdem sind ein Crashkursus in Erster Hilfe und eine Einweisung in die Benutzung eines Defibrillators geplant. „Es wird schnell vergessen, dass ein Defibrillator im Feuerwehrgerätehaus hängt“, weiß der 2. Vorsitzende, Patrick Gerold. „Da kann es nicht schaden, wenn wir den Menschen zeigen, wie er eingesetzt wird.“