Tobias Jönzen regiert die Beckumer Jungschützen

Der frisch zugezogene Beckumer Tobias Jönzen regiert die Jungschützen in Beckum.
Der frisch zugezogene Beckumer Tobias Jönzen regiert die Jungschützen in Beckum.
Foto: Claudia Heinemann

Beckum..  „Der Buiterlinger ist König!“ Mit dem 148. Schuss holte Tobi Jönzen am Wochenende „Ömmes XVI.“ von der Stange und sicherte sich damit die Königswürde der Beckumer Jungschützen.

Bis zum Finale lieferte sich der frisch zugezogene Beckumer aus der Dorfstraße mit drei weiteren Anwärtern einen spannenden Wettkampf und bewies am Ende die größte Treffsicherheit. Zu Beginn des gut einstündigen Vogelschießens waren es noch 14 Jungschützen, die auf den zähen Aar zielten, dem die Kugeln zunächst kaum etwas anhaben konnten.

Lediglich die Insignien fielen recht früh zu Boden, und zwar durch Jan Wortmann mit dem fünften Schuss (Apfel) und Manuel Synder mit dem 17. Schuss (Zepter). Erst nach knapp 40 Minuten fiel dann der linke Flügel durch Klaus Wortmann und nach einer knappen Stunde folgte der rechte Flügel durch David Bathe.

Begleitet wurde das Vogelschießend in gewohnter Weise durch den Musikverein Beckum, der die Besucher auf dem Vorplatz der Schützenhalle musikalisch unterhielt. Anschließend zogen die Gäste und die befreundeten Jungschützenkompanien aus Volkringhausen und Balve in den Essraum der Schützenhalle, wo der alte König Jan-Paul Bathe die Königskette an Tobias Jönzen überreichte.

Eierbacken am frühen Morgen

Nach der Proklamation hieß es dann: Abtreten zum Feiern! „Wir haben den Rahmen unseres Jungschützenfestes in diesem Jahr bewusst etwas verkleinert“, berichtete Kompanieführer Christian Daake, der gemeinsam mit seinem Vorstand diesmal erstmalig zum Feiern in den Essraum und nicht in die große Halle geladen hatte, damit sich dort nicht alles verläuft.

„Das war genau die richtige Entscheidung“, sagt Felix Butterweck, der während des Vogelschießens gemeinsam mit Christian Brinkschulte die Schießleitung übernommen hatte. So feierten die Jungschützen mit ihrem neuen König und den Gästen noch viele Stunden, bis es dann am frühen Morgen zum Eierbacken in die Dorfstraße ging.