St.-Nikolaus-Kirche Beckum ist ein kleines Juwel im Hönnetal

Beckum..  Sie ist ein kleines Juwel im Hönnetal, die St.-Nikolaus-Kirche in Beckum. Bei der „Offenen Kirchentür“ haben die Besucher nun Gelegenheit, auch abseits von Gottesdiensten einen Blick in jede Nische zu werfen.

Roswita Rademacher und Ursula Hotzwik sind sogar eigens aus Menden-Bösperde gekommen, um einen Blick hinter die Kirchentüren zu werfen. Besonders beeindruckt sind sie von den Kirchenfenstern: „Die Segnungen der Bergpredigt“, erkennt Roswita Rademacher sofort, „die sollte man als Christ wohl auch erkennen.“ Sie und ihre Freundin finden es schön, dass jedes einzelne Element deutlich herausgearbeitet ist. „Moderne Kirchenfenster sind mir fast schon zu abstrakt.“

Für die Fragen der Besucher ist an diesem Tag Silvia Weißmüller Ansprechpartnerin. Sie wechselt sich ab mit Küsterin Lena Daniel-Freiburg, Karl Hempelmann, Wilfried Levermann und Albert Weißmüller. „Qualifizierte Kirchenführungen bieten wir nicht an. Das ist auch nicht der Sinn der Offenen Kirchentür“, stellt sie klar. Vielmehr stehen sie als Ansprechpartner im Hintergrund, um Fragen der Besucher zu beantworten.

Blick in das Grab Jesu

In Beckum ist Silvia Weißmüller froh, den Besucherinnen einen Blick in das Grab Jesu gewähren zu können. „Sonst steht es nur am Gründonnerstag offen. Wir wollten es aber unseren Besuchern zur Offenen Kirchentür nicht vorenthalten.“ Noch an allen Sonntagen in den Ferien stehen die Türen in Beckum offen, jeweils von 14 bis 15 Uhr (am 26. Juli ab 15 Uhr). Natürlich gibt es die Offenen Kirchentüren auch in St. Blasius Balve: An allen Sonntagen sind am 5. Juli, 12. Juli, 19. Juli, 26. Juli, 2. August und 9. August von 16 bis 17 Uhr Neugierige willkommen.