Sagen und Märchen übers Hönnetal

Balve..  Wenn das Naturschutzzen­trum Märkischer Kreis naturkundliche Wanderungen durch das Hönnetal anbietet, sind die Plätze in der Regel schnell vergeben. 24 Teilnehmer waren es diesmal, die sich am Balver Bahnhof trafen, um zunächst mit der Hönnetalbahn nach Binolen zu fahren. Daraus wurde aber nichts.

„Der Zug um 9.49 Uhr ist ausgefallen“, berichtet Klaus Schulte, wissenschaftlicher Mitarbeiter des Naturschutzzentrums. Daher wurde improvisiert. Kurzerhand ging es in Fahrgemeinschaften mit Autos zum Bahnhof Binolen, dem Startpunkt der 13 Kilometer langen Wanderung durch das schöne Hönnetal.

Klaus Schulte und Hans Olsen aus Halingen, der mit seinen Märchen und Sagen über das Hönnetal für gute Laune sorgte, erläuterten zunächst die geologischen Besonderheiten des Kalkfelsens „Sieben Jungfrauen“. An der Feldhofhöhle vorbei ging es dann durch den Balver Wald und entlang der Hönne bis zum Haus Diepes in Volkringhausen – Mittagspause.

Nach der Stärkung wanderten die Teilnehmer, darunter auch vier Kinder, über Sanssouci weiter zu den Steinbrüchen bei Beckum und nach Wocklum durch das laut Klaus Schulte „wunderschöne Orlebachtal“ bis hin zur Luisenhütte. Die älteste Hochofenanlage Deutschlands konnte besichtigt oder dort Rast eingelegt werden. Bevor der Regen einsetzte, erreichten die Wanderer wieder den Balver Bahnhof.

„Die Resonanz war sehr gut, die Stimmung auch. Das Naturschutzzentrum Märkischer Kreis wird ganz bestimmt noch in diesem Jahr mindestens eine weitere Wanderung durch das Hönnetal anbieten“, sagt Klaus Schulte.

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