Ravels „Bolero“ ist finaler Höhepunkt in der Höhle

Balve..  Das Klassikkonzert „Spanische Nacht“, veranstaltet vom Festspielverein Balver Höhle und der Stadt Balve, begeisterte rund 400 Zuschauer im Felsendom. Im zweiten Teil präsentierten das Orchester und die Solisten unter anderen Zarzuelas. Diese Musik besteht aus Volksliedern, die mit originalen Kompositionen ergänzt werden.

„Besonders am Herzen liegt mir auch der Komponist Carlos Gardel, der zwar Argentinier war, aber einer der wichtigsten Tangosänger und Tangokomponisten“, kündigte Markus Elsner das Stück „El dia que me quieras“ an. So schloss sich ein Hörgenuss dem anderen an.

Meisterwerk ohne Musik

Nach einem Chanson aus „Carmen“ war Maurice Ravels „Bolero“ ein finaler Höhepunkt, der zweifelsohne sein populärstes Werk war. Er habe nur ein Meisterwerk gemacht – und das sei der Bolero. Leider enthalte er keine Musik, zitierte Markus Elsner den Komponisten Ravel, der das Stück als spanisches Ballettstück komponiert und der Tänzerin Ida Rubinstein gewidmet hatte. 87 Jahre nach der Uraufführung in Paris fasziniert der Bolero noch heute.

Mit „Bravo“-Rufen und viel Applaus für eine erstklassige Darbietung des kleinen Orchesters dankte das Balver Publikum. Einige Zugaben rundeten das gelungene Konzert ab.

Genießer erfreuten sich aber nicht nur an der spanischen Musik, auch für den Gaumen hielten die Veranstalter passende spanische Speisen und Weine bereit, so dass die ‘Spanische Nacht’ in der Balver Höhle ein Abend für alle Sinne wurde.

Wieder Klassik im nächsten Jahr

Schon jetzt konnten die Verantwortlichen des Festspielvereins und der Stadt Balve bestätigen, dass auch die Klassikveranstaltung im nächsten Jahr wieder mit dem musikalischen Leiter Markus Elsner fortgeführt wird. „Es wird keine Italienische oder Spanische Nacht, aber ein themenbezogenes, musikalisches Klassikonzert geplant“, verriet die Vorsitzende Elisabeth Grefe.