Nur ausgeruht hinters Steuer setzen

Foto: Richard Elmerhaus
Was wir bereits wissen
Das plötzliche Wegnicken, auch Sekundenschlaf genannt, kann böse Folgen haben.

Balve..  Das plötzliche Wegnicken, auch Sekundenschlaf genannt, kann böse Folgen haben. Die Polizei empfiehlt daher, sich ausgeruht ins Auto zu setzen und bei langen Fahrten regelmäßig Pausen einzulegen. Vor allem Bewegung und frische Luft vertreiben Müdigkeit und Monotonie.

Die Polizei warnt nicht ohne Hintergrund: Denn Sekundenschlaf war die Ursache bei einem Alleinunfall im März 2014 hinter dem Ortausgang Binolen, als eine ältere Dame von der Fahrbahn abkam und in die Leitschutzplanke krachte. Sie kam mit dem Schrecken davon.

Im Orletal zwischen Beckum und Mellen war im März 2014 ein 27-jähriger Mendener mit seinem Auto so schnell unterwegs, dass er in eine Böschung raste. Von dort flog sein Fahrzeug quer über die Straße in die Wiese, überschlug sich und wurde auf dem Dach liegend von Zaunpfählen gestoppt. Er kam mit einer leichten Kopfverletzung davon.

Kleines Missgeschick, große Wirkung: Weil der Küster der Pfarrgemeinde St. Blasius Balve im Mai 2014 vor der Fahrzeughalle des Malteser Hilfsdienstes ein Loch für eine Mini-Fahnenstange in den Boden bohren wollte, rückte die Feuerwehr aus. Der Mann hatte mit seiner Brechstange eine Gasleitung getroffen und beschädigt – in gut einem halben Meter Tiefe. Der benachbarte Kindergarten wurde evakuiert. Mit einem Bagger wurde die Gasleitung freigelegt und das beschädigte Stück erfolgreich ausgetauscht.

35 000 Euro Sachschaden

Drei verletzte Personen und Sachschaden in Höhe von ca. 35 000 Euro waren die Folgen eines Unfalls im Juni 2014 auf der B 515 (Einmündung Grübeck). Dort war ein Passat-Fahrer aus ungeklärter Ursache in den Gegenverkehr geraten und mit dem Wagen eines Weinhändlers aus dem Rheinland kollidiert. Die Insassen hatten Glück im Unglück und wurden „nur“ leicht verletzt.