Musikzug Sondern begleitet das Schützenfest

Foto: fabse

Eisborn..  Große Ereignisse werfen nicht nur ihre Schatten voraus, sondern bedürfen auch einer gewissenhaften Planung. Das 173. Schützenfest der St.-Antonius-Schützenbruderschaft Eisborn (6. Bis 8. Juni) ist ein solches Großereignis. Und die Vorbereitungen zum Fest waren am Samstagabend bei der Generalversammlung Thema mehrerer Tagespunkte, die erfüllt werden wollten.

Nach einem Gottesdienst, der von Präses Wilhelm Grothe zelebriert wurde, trafen sich 92 Schützenbrüder zur Versammlung im neu gestalteten Speisesaal der Schützenhalle. Dort begrüßte der Vereinsvorsitzende Brudermeister Andreas Danne die Mitglieder. Bezüglich des Schützenfestes gab es zu berichten, dass der Musikzug Sondern aufspielen wird. Ebenfalls soll das Tambourcorps Eisborn und Heide mit dabei sein. Weiterhin werden die Frühschoppen von den Hüttenmusikern mitgestaltet.

Wahlen

Neu in den Vorstand gewählt wurde Markus Gelhaar. Er übernimmt das Amt des Königsoffiziers für den ausgeschiedenen Benedikt Ott. Auch zahlreiche Ehrungen standen auf der Tagesordnung. Für 65 Jahre Mitgliedschaft geehrt wurden Hubert Danne, Johannes Hövelborn und Josef Steinhoff. Herman Dress ist seit 60 Jahren im Verein. 50-jährige Mitgliedschaft feiern Johannes Knepper, Manfred Nölke, Wilhelm Wortmann, Martin Danne, Wilhelm Peters, Günter Rommel und Gisbert Sprenger. 40 Jahre in der Schützenbruderschaft sind Siegfried und Josef Brink, Ferdi Brinkschulte, Wilhelm Cordes, Bernhard Grüne, Klaus Gurski, Wolfgang Hirt, Franz-Josef Pawlinski, Rainer Rüth und Herbert Winiarski. Mitglieder seit 25 Jahren sind Ulrich Englert, Harald Otterbeck, Hubert Sauer junior, Christian Schäfer, Bernd Spiekermann, Thorsten Wiesenhöfer, Andreas Winkler, Sascha Mutzenbach und Udo Winiarski.

Für seine besonderen Dienste um die Schützenbruderschaft und sein besonderes Engagement bei der Neugestaltung des Speiseraums der Schützenhalle ehrte Oberst Gisbert Sprenger den Brudermeister Andreas Danne mit einem Orden.

Spontan sammelten die Schützen am Samstagabend Geld für den verunglückten Claudius Spelsberg aus den Reihen der Volkringhauser Jungschützen. Bei der spontanen Aktion kamen 230 Euro zusammen, die am Abend noch ihren Weg nach Volkringhausen fanden.

Besonders freut sich die Bruderschaft auf Samstag, denn dann hält die Narretei Einzug in Eisborns Schützenhalle. Man verspricht, einmal mehr bei der großen Karnevalsnacht die Puppen tanzen lassen zu wollen. Dann soll es ab 20.11 Uhr wieder heißen „Eisborn Helau“. Zusammen mit dem Mendener Karnevalsprofis von Kornblumenblau und weiteren Eisborner Gruppen hat die Schützenbruderschaft St. Antonius dafür wieder ein ansprechendes Programm zusammengestellt.