Miete für Schützenhalle wird drastisch erhöht
02.03.2008 | 21:35 Uhr 2008-03-02T21:35:22+0100Garbeck. (ch) "Wir waren bisher sehr verwöhnt. ...
... Die Zeiten sind jetzt vorbei", sagte Brudermeister Bernward Lösse gestern Abend während der Generalversammlung im Gasthof Syré und meinte damit den gekündigten Pachtvertrag zwischen der Stadt Balve und der damaligen Gemeinde Garbeck bezüglich der Schützenhalle.
30 Jahre lang, so hatte es der bisherige Vertrag vorgeschrieben, führte die Bruderschaft Heilige Drei Könige jährlich 2.240 Euro Pachtzins an die Stadt ab, darin enthalten jeweils 50 Prozent der Grundsteuer, der Gebäude- und der Haftpflichtversicherung. Die andere Hälfte wurde von der Stadt Balve übernommen, die auch die Nebenkosten mit den Nutzern abrechnete.
Diese freiwillige Finanzspritze könne sich die Stadt wegen des Haushaltssicherungsgesetzes, so Ortsvorsteher Heinz Schulte, jedoch nicht mehr leisten. Die Folge: ein neuer Vertrag wurde aufgesetzt. Dieser zwingt die Bruderschaft, die Hallenbenutzungsgebühren drastisch zu erhöhen, um die zusätzlichen Kosten schultern zu können. Ansonsten würde für die Bruderschaft ein jährlicher Fehlbetrag von 7.500 Euro entstehen.
Ab dem 1. Januar gilt folglich: die Miete für alle Räumlichkeiten (ohne Turnhalle) steigt auf 400 Euro, die Schützenhalle ohne Speiseraum, aber mit Küche: 325 Euro, die Schützenhalle ohne Speiseraum und ohne Küche: 300 Euro, der Speiseraum mit Küchennutzung: 180 Euro. Hinzu kommt jeweils eine Investitionspauschale von 25 Euro.
Für Nichtmitglieder und Auswärtige erhöht sich der jeweilige Preis um 120 Euro. Außerdem sieht der dreijährige Pachtvertrag eine Überarbeitung der Nebenkosten vor. So wird zukünftig etwa für die große Halle eine Heizkostenpauschale von 75 Euro pro Tag (kleine Halle: 50 Euro/Tag) von der Bruderschaft berechnet.
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