Meller Schützen entscheiden über Hallenboden

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Was wir bereits wissen
Die Schützenbruderschaft St. Hubertus Mellen steht finanziell auf gesunden Füßen. Das soll auch so bleiben.

Mellen..  Deshalb wollen die Meller für die umfangreichen Baumaßnahmen in der Schützenhalle, die einen hohen fünfstelligen Betrag erfordern, auch keinen Kredit aufnehmen. „Alle Bauabschnitte werden fast komplett in Eigenleistung abgearbeitet“, berichtet Schriftführer Marco Voge. Bei der Mitgliederversammlung der Schützen am heutigen Samstag ab ca. 19 Uhr im Speiseraum wird die Renovierung ein großes Thema sein. Die Mitglieder werden dabei ins Boot geholt.

Denn sie entscheiden über den zukünftigen Fußboden unter dem Schleppdach sowie im Speiseraum der Schützenhalle. Der Schützenvorstand um den Vorsitzender Raimund Vedder-Stute wird zwei Varianten mit Kostenmodellen vorschlagen: Modernere und größere Fliesen oder Parkettboden.

Stolz sind die Schützen auf den bereits abgeschlossenen ersten Bauabschnitt. Vor der Schützenhalle ist ein Unterstand für die Raucher mit einer stabilen Dachkons­truktion gebaut worden. Um dem Platzmangel in der Halle Herr zu werden, ist neben der hinteren Theke ein zusätzlicher, 12 Quadratmeter großer Raum geschaffen worden, in dem unter anderem Kühlaggregate gelagert werden können.

Akustikdecke vorgesehen

Der zweite Bauabschnitt betrifft die Fläche unter dem Schleppdach. Hier sind die alten Fliesen auf Estrich bereits in etlichen Arbeitsstunden mit schwerem Gerät entfernt worden. Die Mitgliederversammlung wird heute über den neuen Fußboden entscheiden. Mit eigenen Mitteln und großzügigen Spenden ist neben einem neuen Untergrund auch eine Akustikdecke vorgesehen. Geplant ist auch eine neue Theke. „Wie die aber aussieht, ob sie mobil oder fest installiert sein wird, wissen wir noch nicht“, teilt Schriftführer Marco Voge auf Nachfrage unserer Zeitung mit. „Der Bereich unter dem Schleppdach soll bis zum Schützenfest vom 1. bis 3. August fertig gestellt sein. Wir liegen mehr als gut im Zeitrahmen.“

Der dritte Bauabschnitt betrifft den Kaminraum und soll 2016 oder 2017 in Angriff genommen werden. „Auch hier machen wir keine Schulden“, sagt Marco Voge. „Die Finanzierung erfolgt auf ganz solider Basis.“ Neben einem unempfindlichen Boden werden Decken, Wände und die Beleuchtung modernisiert. „Wir möchten dem Dorf einen weiteren schönen Raum geben“, sagt Raimund Vedder-Stute. Bislang werde der Saal bis zu 30 Mal im Jahr für Geburtstage, Hochzeiten oder sonstige Feiern genutzt. Die Schützen hoffen zukünftig auf eine noch größere Auslastung.