Maximilian Schwabbauer Jungschützenkönig

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Volkringhausen..  Am Ende ging alles ganz schnell. Mit dem 83. Schuss sicherte sich Maximilian Schwabbauer den rechten Flügel des Volkringhauser Jungschützenvogels, sieben Schuss später holte er den letzten Rest des Vogels aus dem Kugelfang – und war neuer Jungschützenkönig der Bruderschaft St. Hubertus Volkringhausen.

„Ich freue mich sehr, im neuen Jahr die Jungschützen zu regieren“, strahlte der 20-jährige Gerüstbauer gestern Abend nach dem Duell unter der Vogelstange. Rund ein Dutzend Anwärter waren angetreten, um den Nachfolger von Jendrick Lamm zu ermitteln. „Am Ende war das ja ganz schön spannend“, resümierte der neue König Maximilian Schwabbauer nach seinem Triumph.

Grünes Licht von der Mutter

Seinen Kampf um die Königswürde bezeichnete der neue Regent als „absolut spontan“. Zwar habe er am Nachmittag mit seiner Mutter darüber gesprochen und grünes Licht bekommen, aber groß geplant sei es nicht gewesen, Jungschützenkönig zu werden.

Die Mutter des neuen Jungschützenkönigs betonte, dass ihr Sohn sie „natürlich nicht um Erlaubnis fragen“ müsse, und freute sich mit dem 20-Jährigen über dessen Erfolg. Der 2. Vorsitzende der Volkringhauser Jungschützen wählte seine Freundin Kristin Hinnerkott zu seiner Königin. Auch die sei vorher in seine Pläne eingeweiht gewesen, habe aber ein wenig überzeugt werden müssen.

„Jetzt wird erst einmal richtig in der Halle gefeiert – und später dann auch noch ein oder zwei Stunden bei uns Zuhause“, freute sich Maximilian Schwabbauer. Ebenfalls voller Freude war Volkringhausens Brudermeister Stephan Neuhaus. Der lobte nach dem Vogelschießen: „Es war toll anzusehen, mit welcher Freude die Jungeschützen das Schießen angegangen sind. Ich würde mich sehr freuen, wenn Ende Juli bei unserem Schützenfest die Schützenbrüder auch so zur Sache gehen würden.“

Onkel Sandro als Vorbild

Der neue Jungschützenkönig hat ein Vorbild in der Familie. Sein Onkel Sandro Schwabbauer war schon einmal Schützenkönig der St.-Hubertus-Schützenbruderschaft.