„Leben in den Glanz und die Ruhe Gottes stellen“

Balve..  „Darstellung des Herrn“ heißt das Fest im liturgischen Kalender, die Volksfrömmigkeit nennt es „Maria Lichtmess“. „In dieser volkstümlichen Bezeichnung liegt die Sehnsucht der Menschen nach Licht gegen Ende eines langen Winters, und die Freude darüber, dass die Tage schon merklich länger und die Nächte kürzer werden“, sagte Pfarrer Andreas Schulte zu Beginn der Heiligen Messe anlässlich der Patronatsfeier der Katholischen Frauengemeinschaft Balve.

Licht und Leben

Auch die kfd-Vorsitzende Angelika Schulte ging in ihrer Einleitung auf Licht und Leben ein. „Jesus will unser Leben hell machen und uns eine gute Zukunft schenken“, sagte sie. Anschließend wurden Kerzen an alle Frauen in der Pfarrkirche St. Blasius verteilt und auch angezündet. Angelika Schulte: „Die Kerzen in unseren Händen sollen deutlich machen, dass wir diese gute Botschaft weitertragen wollen – zu allen Menschen in unserer Umgebung.“

In der Predigt von Pfarrer Andreas Schulte ging es um zwei alte Menschen, die sich stets nach dem Licht gesehnt hatten. Sie werden im Evangelium vorgestellt. Simeon und Hanna hätten Zeit ihres Lebens auf Jesus gewartet und gehofft. „Ihr Warten und Hoffen hat sich gelohnt. Sie dürfen Jesus im Tempel sehen und ihn in ihre Arme schließen“, erzählte Schulte und ergänzte: „An Simeon sehen wir, dass es manchmal ganz schön lange dauern kann, bis wir Jesus in den Armen halten können. Simeon ermutigt uns dazu, immer in Erwartung zu bleiben und durchzuhalten. Wir dürfen nicht nachlassen, nach Jesus Ausschau zu halten und das Heil zu erwarten.“

Der Schlussgedanke von Birgit Rapp rundete die schöne und kurzweilige Heilige Messe in der Pfarrkirche St. Blasius ab. „Das Fest Maria Lichtmess will etwas ganz ähnliches tun, wie wir es an einem schönen Wintertag erleben können“, sagte Birgit Rapp und fügte an: „Es will unser Leben in den Glanz und die Ruhe Gottes stellen.“