Lachen bis der Arzt kommt: Zu Gast im „Antonius-Hilf-Hospital“ der kfd
14.02.2012 | 15:46 Uhr 2012-02-14T15:46:00+0100
Eisborn. (uba) Unter dem Motto „Hier wird dir geholfen“ feierte die katholische Frauengemeinschaft am Sonntag ihren Frauenkarneval. Dazu war die Schützenhalle aufwendig in das „Antonius-Hilf-Hospital“ umdekoriert worden. Als Chefarzt führte Susanne Schröder durch den Nachmittag.
Mehr als 130 närrische Patientinnen ließen sich therapieren und erlebten während des buntem Bühnenprogramms, dass Lachen gesund macht. Sie begleiteten die kfd-Mitarbeiterinnen gleich zum Auftakt bei einem Arztbesuch, der es in sich hatte. Da wurde dem Arzt (Susanne Schröder) ein hölzernes Stuhlbein zur Untersuchung des Stuhlgangs gereicht und die „Hibbeligkeit“ einer Patientin mit einem Schnäppschen für den Arzt behandelt.
In einem weiteren Sketch bekamen die Jecken vorgeführt, wie einfach es sein kann, in häuslicher Umgebung den Blinddarm zu entfernen. Die Bäuerin (Marie-Theres Schulte), deren Mann (Tanja Danne) und Oma (Maria Danne-Wiesehoff) ihr assistierten, nahm sich dabei gleich der gesamten Innereien ihres Kindes (Hanna Danne-Wiesehoff) an. Für Lachtränen im Publikum sorgten auch Pia Spiekermann und Andrea Sprenger im Sketch „Oma und Opa“, die zu nächtlicher Stunde mit Schlafproblemen kämpften und Anekdoten aus der Vergangenheit aufleben ließen. Viel Beifall bekamen die Haweiborner, eine Tanzgruppe mit jungen Eisbornern, die eine Tanzeinlage zu Shakiras Welthit „Waka Waka“ präsentierten.
Sogar Männer waren beim Frauenkarneval zugelassen. Allerdings nur auf der Bühne, wo die Akteure des Trommlerkorps mit ihrer Tanz-Show zu einem sonnigen „Tach am Meer“ einluden. Ebenso begeisterte das Schützenkönigspaar Marco und Julia Michael mit seinem Hofstaat in einer besonderen Interpretation des Märchens „Rotkäppchen“ sowie der Männerchor als Assistenten mit einem Medley. Mit weiteren Sketchen rundete die Theatergruppe der kfd das Programm gelungen ab.
Die kleinen Pausen zwischen den Darbietungen überbrückte Alleinunterhalter Carsten Hering mit den passenden Schunkelhits. Das knapp dreistündige Therapie-Programm versprach reichlich Erholung, so dass das kfd-Pflegepersonal die närrischen Patientinnen am Abend gesund aus dem „Antonius-Hilf-Hospital“ entlassen konnte.
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