Klettergerüst und zwei Wippen für Mellen reserviert

Foto: Claudia Heinemann

Mellen..  Alles neu macht der Mai, heißt es im Volksmund. Diesen Zeitplan werden die Mellener bei der geplanten Spielplatzsanierung zwar nicht einhalten können, dennoch – so hofft Ortsvorsteher Marco Voge – soll das Gelände an der Balver Straße schon im Laufe des Sommers in neuem Glanz erstrahlen und von Kindern genutzt werden können.

In einem ersten Schritt hat sich Mitorganisator Reinhard Schmidt für die Neugestaltung die bereits abgebauten Spielgeräte an der Luisenhütte in Wocklum von der Stadt reservieren lassen. „Damit stehen uns ein Klettergerüst und zwei Wippen zur Verfügung“, berichtet Marco Voge, der die Geräte vor einigen Wochen in Augenschein genommen und vor Ort in Wocklum selbst ausprobiert hat.

Neuer Zaun bereits gesetzt

Insgesamt wird die Stadt als Träger das Material übernehmen, „und wir machen den Rest in Eigenleistung, soweit wir das können“, erklärt Reinhard Schmidt, der gemeinsam mit Hugo Rickers und Jürgen Bodek von der Stadt Balve den größten Teil des neuen Zauns bereits gesetzt hat.

In einem zweiten Schritt hat Marco Voge am Wochenende alle Interessierten auf den Spielplatz eingeladen, um sie aktiv in die Planung mit einzubeziehen. Dabei stand vor allem die Frage: „Wie stellt ihr euch das vor?“ Nach einer ersten Begutachtung und einem kurzen Austausch stand schnell fest: Der Sandkasten kommt weg, da er ohnehin mehr von den Katzen im Ort, als von den Kindern genutzt wird. Außerdem soll die Nutzfläche vergrößert werden, indem der Teerweg entfernt und der Hang geebnet wird. Dadurch weichen auch sämtliche Büsche. Sie werden durch Kugel-Ahorn-Bäume ersetzt, die den Besuchern des Spielplatzes im Sommer Schatten spenden sollen.

Bänke zur Vogelstange

Ebenso werden die Bänke entlang des Teerweges ab- und zukünftig am Boberg und an der Vogelstange wieder aufgebaut. Stattdessen werden die Sitzflächen der Bänke am Eingang des Spielplatzes mit neuem Holz wieder auf Vordermann gebracht. Um die Spielgeräte von der Luisenhütte in Mellen unterbringen zu können, muss wahrscheinlich eines der beiden Wipptiere weichen. Die Rutsche und die Schaukel werden dagegen in jedem Fall bleiben. „Vor etwa zehn Jahren hat die Stadt auf dem Gelände den Sand durch rundgewaschenen Kies ersetzt. Dieser Bodenbelag soll ebenfalls bleiben, muss an einigen Stellen aber neu aufgeschüttet werden“, berichtet Ortsvorsteher Marco Voge, der darauf hinweist, dass alle geplanten Maßnahmen noch unter Vorbehalt stehen. Denn, so ergänzt Mitorganisator Reinhard Schmidt: „Letztendlich muss die Stadt als Eigentümer uns sagen, ob unsere Vorhaben aus sicherheitstechnischen Gründen realisierbar sind.“