Karitativer Einsatz soll Säule der Gemeindearbeit bleiben

Mehr als 20 Interessierte haben sich im Garbecker Pfarrheim für die karitative Arbeit ausgesprochen.
Mehr als 20 Interessierte haben sich im Garbecker Pfarrheim für die karitative Arbeit ausgesprochen.
Foto: Mark Sonneborn

Garbeck..  Das Pastoralteam um Diakon Gerd Eisenberg und Pastor Franz-Josef Aßmann hatte zu einem Ideenabend ins Pfarrheim nach Garbeck geladen und mehr als 20 Interessierte waren der Einladung gefolgt. „Wir vom Pastoralteam wollen sehen, wie wir der karitativen Arbeit neue Anreize geben können“, war Eisenbergs Vorgabe für den Abend.

Auch Pfarrer Andreas Schulte war zur Begrüßung anwesend: „Wir wollen hier heute etwas anstoßen, von dem wir noch nicht wissen, in welche Richtung es läuft. Die Frage ist: Wie sieht karitative Arbeit in 20 oder 30 Jahren aus? Wir wollen mal in die Zukunft schauen und sicherstellen, dass der karitative Einsatz eine wichtige Säule unserer Arbeit bleibt.“

Geleitet wurde der Abend neben Eisenberg in erster Linie von Ute Völlmecke (Gemeindereferentin aus Neheim) sowie Tobias Kleffner (Dekanatsreferent Sauerland West). Sie hatten sich im Vorfeld Gedanken gemacht und verschiedene Plakate aufgehängt – jedes mit einer Überschrift. Die Anwesenden konnten sich dann zu den Themen äußern.

Gefragt waren nicht nur Ideen für die Zukunft. Auch eine Bestandsaufnahme wurde gemacht: Welche karitativen Einrichtungen gibt es in Balve? Diese Liste war länger als gedacht. Es wurden aber auch Bedenken geäußert. „Das Ehrenamt könnte eines Tages völlig verschwinden“, hieß es in der Runde. Ebenso wird befürchtet, dass immer neue Aufgaben die Mitarbeiter abschrecken oder dass die Mitarbeiter überlastet sein könnten, wenn noch mehr Arbeit auf sie zukäme.

Die karitative Arbeit wurde allseits gelobt. Die Arbeit mache schließlich Spaß, weil man mit vielen Menschen ins Gespräch komme und mit ihnen Freude teilen könne. Die Argumente führten den Anwesenden vor Augen, wie wichtig die karitative Arbeit ist. „Allerdings geht es hier heute Abend nicht darum, weitere Aufgaben zu übernehmen. Natürlich sollen Sie schauen, wen Sie für die Arbeit noch ins Boot holen könnten, aber in erster Linie wollen wir Ideen sammeln“, sagte Gerd Eisenberg.

Treffen alle vier Wochen

Ideen wurden dann auch zahlreich auf einem entsprechenden Plakat notiert – zum Beispiel eine Suppenküche oder Hilfe für Flüchtlinge. Nun soll ein Arbeitskreis gebildet werden, der die Ideen auch umsetzt. Er soll sich alle vier Wochen treffen und wird von den beiden Referenten Ute Völlmecke und Tobias Kleffner und natürlich dem Pastoralteam begleitet.