JungeKirche Langenholthausen lockt mehr als 2800 Besucher

Foto: Claudia Heinemann
Was wir bereits wissen
Nicht nur draußen ist es dunkel, auch in der St.-Johannes-Kirche zu Langenholthausen. Langsam wird es hell. Das Licht der Osterkerze wird nach und nach an die rund 250 Gottesdienstbesucher übertragen.

Langenholthausen..  Dazu ermuntert auch Pfarrer Andreas Schulte: Das Licht nicht nur in der Kirche, sondern auch außerhalb des Gotteshauses zu verteilen. Die Gemeinde feiert die Auferstehung Jesu Christi, den Übergang vom Dunkel ins Licht, vom Tod ins Leben.

„Die Osternacht war der krönende Abschluss der Projektwochen der JungeKirche“, sagt Michael Sprenger aus dem Organisationsteam im WP-Gespräch. Mit Kerzen, Lesungen, Texten und Musik der heimischen Gruppe „Plan B“, aber auch mit visuellen Effekten wird die Liturgie in Szene gesetzt. „Sie hat den Gläubigen gut gefallen.“

Seit Februar hat die JungeKirche Langenholthausen – alles unter dem Leitmotiv „Abenteuerzeit – Augen auf und los“ – viel auf die Beine gestellt. Mädelsabende, in denen über Gott und Glaube gesprochen wurde, Familiengottesdienste, liturgische Nächte für die Firmbewerber aus dem Pastoralverbund Balve-Hönnetal, aber auch Trommel-Workshops, ein Besuch im Hochseilgarten Voßwinkel oder Abenteuerwanderungen. Die Firmgruppen aus dem Pastoralverbund haben Jugendmessen begleitet und organisiert, und an einem Abend hat Lebenstänzer Felix Grützner ohne Worte, aber mit eindringlicher Gestik und Mimik sowie Tanz den Kreuzweg interpretiert. „Das hat die Besucher fasziniert“, berichtet Michael Sprenger. „Wir wollten mit unserem Programm einen modernen, jugendlichen, frischen Weg und einen anderen Zugang zu Kirche und Glaube aufzeigen. Wenn es uns gelungen ist, 10 oder 20 Menschen Gott und den Glauben näher zu bringen, haben wir viel erreicht.“

150 Helferinnen und Helfer

Insgesamt rund 150 Menschen aus dem Pastoralverbund haben mitgeholfen, die Veranstaltungen mit Leben zu füllen. Die JungeKirche hat genau nachgezählt, um festzustellen, welche Aktionen besonders gut angekommen worden sind, und welche eher nicht. „Die Jugendmessen waren sehr gut besucht“, berichtet Michael Sprenger aus dem Organisationsteam. „Auch der YouCat-Abend und der Themenabend ‚Trauer – eine Chance für das Leben‘, zu dem mindestens 20 Menschen erschienen sind, stießen auf großes Interesse.“ Ein paar mehr Teilnehmer habe sich die JungeKirche bei den Frauenabenden und dem Einkehrwochenende in der Oase Königsmünster nach Meschede gewünscht. „Da waren noch Plätze frei, auch wenn die Tage selber sehr gut waren“, berichtet Sprenger. Summa Summarum mehr als 2800 Besucher hat die JungeKirche zu den Programmpunkten der „Abenteuerzeit“ in den vergangenen zwei Monaten gezählt – nicht ganz so viele, wie noch bei den Projektwochen vor zwei Jahren.

Mehr junge Menschen im Orgateam

Ob die JungeKirche in zwei Jahren erneut Veranstaltungen anbietet und unter ein Motto stellen wird, lässt Michael Sprenger offen. „Das steht noch in den Sternen.“ Der Grund: Für das Hauptorganisationsteam müssten sich „definitiv mehr junge Menschen“ finden. Mindestens zehn, die an den Aktionen teilnehmen, Aufgaben übernehmen und selber Programmpunkte erarbeiten. In einem Jahr will man sich an einen Tisch setzen und entscheiden. „Wanderungen und kleinere Unternehmungen werden wir aber unabhängig davon weiter anbieten“, sagt Michael Sprenger.