Jagdgenossen legen zehn Prozent des Jagdertrages zurück

Beschließen eine harmonische Sitzung: Die Vorstandsmitglieder der Frühlinghauser Jagdgenossenschaft um Beisitzer Eberhard Schulte-Schmale, Vorsitzender Heinz Vielhaber und Schriftführer Bernd Waltermann (von links).
Beschließen eine harmonische Sitzung: Die Vorstandsmitglieder der Frühlinghauser Jagdgenossenschaft um Beisitzer Eberhard Schulte-Schmale, Vorsitzender Heinz Vielhaber und Schriftführer Bernd Waltermann (von links).
Foto: Steffie Friske

Frühlinghausen..  Im Haus Felsenruh kam die Jagdgenossenschaft Frühlinghausen zusammen, um unter anderem den Vorstand für die nächsten vier Jahre neu zu wählen.

Zunächst galt der Dank dem Kassierer Bernhard Waltermann, der für seine ordentliche Buchführung von allen Seiten gelobt wurde. Ihm wurde einstimmig Entlastung erteilt. Weitermachen wollte im Vorstand der 1. Vorsitzende Heinz Vielhaber, wozu ihm die Mitglieder gern das Mandat erteilten. Ebenso über die Wiederwahl freuen durften sich sein Stellvertreter Hubert Priggel, die Beisitzer Eberhard Schulte-Schmale und Hubert Schmoll-Klute sowie Schriftführer Bernd Waltermann. Dem Kassierer auf die Finger schauen werden als Kassenprüfer Albert Iken und Heinrich Stüeken.

Die Verpachtung des Reviers in Frühlinghausen läuft reibungslos. Allerdings drückte der Pächter in einem kurzen Vermerk seine Sorge über die Einschränkung des Jagdrechtes durch das neue Jagdgesetz aus. Auch die Frühlinghauser Jagdgenossen verfolgen die Diskussion mit Interesse. Weiterhin wurde beschlossen, dass zehn Prozent des Pachtertrages als Rückstellung verwendet wird, für den Fall, dass die Wildschäden im Revier höher ausfallen als erwartet.