Informationen zum Gesetz über Sterbehilfe

Neuenrade..  In diesem Jahr werden im Deutschen Bundestag mögliche Regelungen zur Sterbehilfe beraten und verabschiedet, eine erste Orientierungsdebatte im Bundestag gab es bereits im November letzten Jahres. Die zentrale Frage ist, ob Ärzten unter bestimmten Voraussetzungen eine Beihilfe zur Selbsttötung ausdrücklich erlaubt werden soll.

Zurzeit liegen fünf unterschiedliche fraktionsübergreifende Gruppenanträge vor, die mögliche Regelungen zur Sterbehilfe oder eben keinen Handlungsbedarf vorsehen. Die fraktionsübergreifenden Positionen sind das Besondere an dieser Debatte. Die Abgeordneten werden allein ihrer Gewissensentscheidung folgen und sind an keine Fraktionslinie gebunden. „Ich begrüße es sehr, dass jeder Abgeordnete in dieser so wichtigen Frage ganz nach seiner persönlichen Einstellung entscheiden kann, die oftmals auf eigenen Erfahrungen aus seinem Umfeld beruht, und dieses Thema nicht parteipolitisch diskutiert wird“, so die Abgeordnete Dagmar Freitag.

Gemeinsame Einladung

Der Freundeskreis „Augenblick Mal“ möchte viele Interessierte ermuntern, sich bei dieser Veranstaltung zu informieren: „Soll ein unheilbar kranker Mensch Hilfen zum Sterben erhalten? In dieser Frage gehen die Meinungen auseinander, daher sollte diese Veranstaltung genutzt werden, sich zu diesem hochsensiblen Thema auszutauschen.“ Als Diskutanten angefragt wurden auch ein Mediziner sowie Vertreter der Kirchengemeinden.

Die heimische Bundestagsabgeordnete Dagmar Freitag und der Freundeskreis „Augenblick Mal“ laden daher zu einer öffentlichen Informationsveranstaltung ein am Mittwoch, 29. April, 19 Uhr, in der DRK-Begegnungsstätte, Am Stadtgarten 2. Der Eintritt ist frei.