Hospizbesuch in Olpe bewegt Firmbewerber

Foto: Uta Baumeister

Beckum/Volkringhausen/Eisborn..  Für die Firmbewerber zählt zur Vorbereitung auf das Sakrament auch das soziale Engagement. So hat das Vorbereitungsteam der Orte Beckum, Volkringhausen und Eisborn ein Konzept erarbeitet, das die Jugendlichen zeitgemäß anspricht.

Unternehmungen

„Wir freuen uns, wenn sich die Firmbewerber in lockerer Atmosphäre mit dem Glauben beschäftigen und wenn eine tolle Gemeinschaft entsteht”, heißt es dazu aus dem Kreis des achtköpfigen Vorbereitungsteams. Neben gemeinschaftlichen Unternehmungen wie bei einer Wanderung oder einer geplanten Fahrt in eine Jugendeinrichtung lernen die 34 Firmbewerber auch, sich mit schwierigen Themen auseinanderzusetzen.

Vor Weihnachten reiste die Gruppe nach Olpe, um das Kinderhos­piz Balthasar kennen zu lernen. Hier war bereits ein persönlicher Bezug entstanden, als Julia M. aus Eisborn den Jugendlichen in der Firmgruppe vor einigen Wochen ihre an dem Rett-Syndrom erkrankte Tochter vorstellte und über diese seltene Krankheit berichtete. Das Rett-Syndrom ist eine genetisch verursachte Erkrankung, mit der Folge einer schweren geistigen und körperlichen Behinderung. Das Kinderhospiz ist für die Familie M. ein Ort, an dem der schwere Alltag für einige Zeit in den Hintergrund rücken darf.

„Der Hospizbesuch war für alle Teilnehmer sehr beeindruckend”, resümierte Dorothee Tigges vom Vorbereitungsteam. Eine Führung durch den Abschiedsraum und ein Spaziergang durch den Garten hinterließen bei den 29 teilnehmenden Firmbewerbern einen nachhaltigen Eindruck.

Motto „Ü-60-Kaffee“

Als nächste Aktion planen die Jugendlichen einen bunten Nachmittag für alle Senioren aus Beckum, Eisborn und Volkringhausen. Unter dem Motto „Ü-60-Kaffee” dürfen sich die Senioren am Samstag, 10. Januar 2015, um 15 Uhr im Speiseraum der Hönnetalhalle in Beckum auf ein unterhaltsames Programm freuen. Die Jugendlichen backen nicht nur die Kuchen, sie gestalten auch ein Rahmenprogramm, das keine Langeweile aufkommen lässt. Der Eintritt ist frei. „Es wird jedoch eine Spende erbeten, damit die Nebenkosten gedeckt werden können. Der St.-Hubertus-Schützenbruderschaft danken wir dafür, dass sie uns den Raum zur Verfügung stellt”, erklärt Dorothee Tigges, die aus organisatorischen Gründen darum bittet, dass sich die Senioren bis zum 5. Januar 2015 anmelden.

Anmeldungen nehmen Marie-Theres Schulte ( 02379 / 910200) und Dorothee Tigges ( 02375 / 913811) entgegen.