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Bergverwaltung in Balve

Höhleneingang muss erneuert werden

11.03.2010 | 05:00 Uhr

Balve. Der Steiger vor der Höhle war von der Hönnetalstraße aus gut zu sehen. Im Korb waren Dr. Roland Strauß und Jörg Habicht. Sie nahmen den Felsendom für die bevorstehende Saison ab und das Gestein dafür ganz genau unter die Lupe.

Dr. Roland Strauß vom Geologischen Dienst NRW erläutert den St.-Sebastian-Schützen, was an der Höhle getan werden muss. Foto: Stefan Scherer

Ergebnis: Akut müssen lediglich einige wenige Gesteinsanker ausgetauscht werden. „Aber die Spritzbetonversiegelung rund um den Eingang müssen Sie im Auge behalten. Sie muss nicht in diesem Jahr, aber im nächsten oder übernächsten erneuert werden”, sagt Dr. Roland Strauß vom Geologischen Dienst NRW aus Krefeld zu den Vertretern der Schützenbruderschaft St. Sebastian Balve, die zum Abschlussgespräch an der Höhle zusammenkamen.

Auswaschungen in den Höhlenarmen

Ein weiteres Problem, das Dr. Strauß und Jörg Habicht, der im Dienste der Bergverwaltung der Bezirksregierung Arnsberg in der Hönnestadt war, ausgemacht haben, sind Auswaschungen, die die Experten vor allem in den hinteren Bereichen der beiden Höhlenarme entdeckt haben. „Dagegen können Sie nichts machen. Das Wasser sucht sich seinen Weg durch das Gestein”, sagte Dr. Roland Strauß den Schützen.

Schützen sind zufrieden

Die sind mit dem Ergebnis der alljährlichen Abnahme zufrieden. „Wir werden die Anker, beziehungsweise die Ankerplatten direkt austauschen. In diesem Zuge möchten wir von der Firma Feldhaus, mit der wir seit vielen Jahren zusammenarbeiten, wissen, was die weiteren Arbeiten kosten und was gegen die Auswaschungen zu tun ist”, sagte der Vorsitzende der Balver Schützen, Engelbert von Croy. „Wir können uns auf die größeren Arbeiten in den kommenden zwei Jahren einstellen.” Die jetzige Spritzbetonversiegelung am Höhlenmund wurde 2003 aufgetragen.

Lob für Engagement der Bruderschaft

Der Eifer der Schützen, die Höhle so gut es eben geht zu pflegen, ist auch der Bezirksregierung Arnsberg und Dr. Roland Strauß seit vielen Jahren bekannt. „Die Bruderschaft setzt alles sofort um. Im Gegensatz zu anderen Standorten kann ich mich an keinen Maßnahmenstau erinnern. Was die Sebastian-Schützen hier ehrenamtlich leisten, ist vorbildlich”, sagt der Geologe aus Krefeld. Noch gestern wollte Martin Terbrüggen, Geschäftsführer der Bruderschaft, Kontakt zur Firma Feldhaus aufnehmen, damit die Höhle fit für den Saisonstart wird.

Stefan Scherer

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