„Hobbyschützen auf Augenhöhe mit den Profis“

Siegerehrung kompaniepokalschießen
Siegerehrung kompaniepokalschießen
Foto: WP

Balve..  Beim Kompaniepokalschießen der Schießsportgruppe der St.-Sebastian-Schützenbruderschaft können sich die Schützen schon mal auf das Vogelschießen vorbereiten oder sich bei der großen Siegerehrung in der Höhle ein Plätzchen auf dem Gewinnertreppchen sichern. Diesmal wollten sich 78 Herren dieser Chance nicht entgehen lassen, um für sich und die Kompanie das Beste herauszuholen.

Ruhige Hand am Gewehrlauf

Insgesamt gingen beim Kompaniepokalschießen aber 114 Teilnehmer an den Start, darunter auch 19 Frauen, 14 Sportschützen und zum Bedauern des Vorsitzenden Dieter Neuhaus nur drei Jugendliche. „Leider wird das Schießen von den Jugendlichen nur sehr schleppend angenommen.“ Dafür aber konnten sich die Ergebnisse sehen lassen. „Einige Hobbyschützen sind mit den Sportschützen sogar auf Augenhöhe“, freute sich Neuhaus.

Welche Kompanie die Nase vorn hatte und welche Einzelschützen die ruhigste Hand am Gewehrlauf hatten, das wird in gewohnter Manier am Schützenfest-Samstag bei der Siegerehrung in der Höhle bekannt gegeben. Vorab wurden am Wochenende auf dem Schießstand aber schon die Frauen und Jugendlichen ausgezeichnet. „Bei den Damen gehen die fünf besten Ergebnisse in die Wertung“, erklärte Neuhaus. Allerdings traten in diesem Jahr nur aus der zweiten Kompanie so viele Damen an, dass die besten Ergebnisse in die Wertung fließen konnten. Die erste Kompanie trat mit vier Damen an und belegte damit den zweiten Platz, gefolgt von der vierten- und der dritten Kompanie.

In der Einzelwertung ging es hingegen knapp zu. Am Ende eines spannenden Wettkampfes setzte sich Heike Schwabe mit 143 Ringen durch, gefolgt von Moni Köster auf dem zweiten und Grazyna Milinewitsch auf dem dritten Platz. Bei den Sportschützinnen gewann Maria Jonen mit 150 Ringen vor Kerstin Buff (148) und Alice Runte (146).

Teilnahme am Preisschießen

Bei den Jungschützen belegt Pia Sobosczyk mit 128 Ringen den ersten und Leon Heinrich mit 123 Ringen den zweiten Platz, beide aus der vierten Kompanie. Bronze geht an Timon Streiter (118 Ringe) aus der dritten Kompanie. Bei den jugendlichen Sportschützen gewann Matthias Buff konkurrenzlos mit 146 Ringen. Wer von den Herren mehr als 135 Ringe erreichte, durfte noch an dem Preisschießen teilnehmen. Ein Angebot, das viele gerne nutzten. Gewonnen haben hier Tobias Keil vor André Heinrich, Klaus Milinewitsch, Norbert Jonen und Meinolf Preuß-König.