Günstige Mietpreise sollen Interesse an E-Bikes steigern

Michael Bathe, Allgemeiner Vertreter des Bürgermeisters, und auch das Ehepaar Friedriszik geht davon aus, dass die E-Bikes zukünftig häufiger für eine Radtour genutzt werden.
Michael Bathe, Allgemeiner Vertreter des Bürgermeisters, und auch das Ehepaar Friedriszik geht davon aus, dass die E-Bikes zukünftig häufiger für eine Radtour genutzt werden.
Foto: Richard Elmerhaus

Balve.. Michael Bathe von der Stadt Balve lobt das Haus Drei Könige. „Die Stadt kann sich darüber freuen, so ein Hotel zu haben“, sagt der Allgemeine Vertreter des Bürgermeisters, nachdem der Geschäftsführer des Hotel- und Gaststättenverbandes Westfalen, Lars Martin, der Geschäftsführerin Ina Friedriszik das Zertifikat für ein Drei-Sterne-Hotel überreicht hat (wir berichteten).

In der Hönnestadt gibt es nun vier klassifizierte Hotels: Neben dem Haus Drei Könige auch das Restaurant Haus Recke (3 Sterne), Hotel Zur Post (3 Sterne) und das Hotel Antoniushütte (4 Sterne Superior). „Für die Größenordnung der Stadt ist das sehr beachtlich“, sagt Martin.

„Das Angebot im Haus Drei Könige wird mit einem weiteren Baustein, dem E-Bike-Verleih, erweitert“, berichtet Michael Bathe. Zwei dieser Exemplare, die das klassische Rad mit einem hochmodernen Elektroantrieb kombinieren, stehen ab sofort für die Bürgerinnen und Bürger, aber auch für auswärtige Gäste zur Verfügung. „Das fördert den Radtourismus, der ein Wirtschaftsfaktor in Balve ist“, sagt Michael Bathe.

E-Bike-Ladestationen gibt es bislang unter anderem am Widukindplatz in Balve, am Bahnhof in Balve, an der Luisenhütte in Wocklum, in Eisborn, Binolen und am Mellener Landmarkt. „Sie werden mehr recht als schlecht angenommen“, teilt Michael Bathe mit, hofft aber darauf, dass sich die Nutzerzahlen zukünftig steigern.

Preiswert im Städtevergleich

Dazu beitragen könnten die im regionalen Vergleich günstigen Preise, die Interessierte für die Ausleihe der E-Bikes am Haus Drei Könige zahlen müssen. Der Mietpreis beträgt 15 Euro an einem Wochentag und 25 Euro am Wochenende. Dass dieser Kurs günstig ist, bestätigt Lars Martin vom Hotel- und Gaststättenverband. „Es gibt Städte, da zahlt man 10 Euro und mehr pro Stunde.“ Auch Ina und Heinz Friedriszik hoffen auf rege Nachfrage. „Wo kein Angebot ist, gibt es keine Nachfrage.“