Gemischtstimmiger Chor singt auch englisch

Neuer Projektchor in Mellen
Neuer Projektchor in Mellen
Foto: pr

Mellen..  Der Frauenchor „Einklang“ Mellen feiert im nächsten Jahr sein 30-jähriges Bestehen – und zwar an zwei Tagen. Am 11. und 12. Juni 2016 werden befreundete Chöre den Sängerinnen gratulieren. Das zweitägige Programm in der Schützenhalle wird auch aktiv vom neuen gemischtstimmigen Projektchor mitgestaltet, dem aktuell 29 Frauen und acht Männer angehören. Rock und Pop aus den 60er, 70er und 80er Jahren hat sich Chor auf seine Fahnen geschrieben.

Rückblick: Als der Musical-Chor im Vorjahr mit einem Abschlusskonzert das Publikum in der Meller Schützenhalle begeisterte, war seine Mission beendet. Weil der Frauenchor „Einklang“ aber den Nerv der Zeit getroffen hatte, entschloss sich der „Mutterchor“ zu dem vielfach gewünschten Nachfolgeprojekt. Im Oktober 2014 fand ein erstes Informationstreffen statt, im November die erste Probe, und spätestens bei der Weihnachtsfeier wurde das musikalische Genre festgelegt – Rock und Pop.

„Alles wird A cappella und vierstimmig gesungen – Sopran, Alt, Tenor und Bass“, berichtet Chorleiter Daniel Pütz, der seit Januar einen neuen „Spirit“ im Chor festgestellt hat. „Die Sängerinnen und Sänger haben sich gefunden. Sie sind zu einer Einheit geworden.“ Auf das neue Projekt, das bei der Namensfindung in die „heiße Phase“ gehe, ist Daniel Pütz stolz. „Wir sind der einzige gemischtstimmige Chor im Sängerkreis Arnsberg, der auch englische Stücke singt.“ Namentlich sind dies „Oh happy Day“, „Hallelujah“ und „Can’t help falling in love“. Außerdem im Repertoire: „Für alle“ von der Gruppe „Wind“.

Die erste Bewährungsprobe erfolgt beim Maibaumsingen in Mellen. Bis zum 30-jährigen Jubiläum des Frauenchores „Einklang“ im nächsten Jahr sollen weitere Darbietungen auf Sängerfesten folgen.

„Diese Chormusik gefällt allen Generationen“, sagt Daniel Pütz und verweist auf „seine“ Sängerinnen und Sänger im Alter von 20 bis über 80 Jahren. Ihm gefalle, dass der Frauenchor „Einklang“ zukunftsorientiert arbeite und denke. „Wir befinden uns auf der Straße nach vorne. Das ist wichtig für den Ort“, sagt Daniel Pütz.