Gemeinsames Adventskonzert

Foto: Claudia Heinemann

Langenholthausen..  Der Männergesangverein Langenholthausen feiert in diesem Jahr seinen 95. Geburtstag. Was außer der Jubiläumsfeier am 17. und 18. April bei den Sängern noch ansteht, das gab der Vorstand am Wochenende bei der Generalversammlung im Vereinslokal Habbel bekannt.

Neben der Teilnahme an den Sängerfesten in Allendorf, Sundern und Garbeck wollen die Langenholthauser in diesem Jahr voraussichtlich auch ein gemeinsames Adventskonzert mit der Mellener „Eintracht“ auf die Beine stellen. Wann, wo und in welchem Rahmen muss allerdings noch geklärt werden. Um sich in diesen Fragen abzustimmen, wird der Vorstand daher in Kürze das Gespräch mit den Verantwortlichen des Golddorfes suchen.

48 350 Kilo Altpapier gesammelt

Ein fester Bestandteil sind neben den dörflichen Aktivitäten wie etwa der Mitgestaltung beim Tanz in den Mai oder dem Erntedankfest zudem die vier Altpapiersammlungen, die der Männergesangverein jedes Jahr durchführt, um die Kassenlage aufzubessern. Die Sammlungen finden am 7. Februar, am 9. Mai, am 1. August sowie am 7. November statt. „In diesem Zusammenhang möchte ich mich noch einmal bei allen Beteiligten bedanken, die 2014 wieder zum Gelingen der Aktionen beigetragen haben“, so der Vorsitzende Gerhard Schwartpaul, der sich über das Gesamtergebnis von 48 350 Kilo Altpapier freute.

Nicht im Terminkalender wird in diesem Jahr die Teilnahme an einem Wertungssingen stehen. „Wir müssen uns jetzt erst einmal auf unser eigenes großes Sängerfest konzentrieren“, weiß Chorleiter Manfred Stein, der rückblickend mit der Leistungssteigerung seiner Sänger sehr zufrieden ist. „Wir sind auf einem guten Weg, und ihr werdet von Auftritt zu Auftritt besser.“

Kein moderneres Liedgut

Es läuft derzeit also alles rund in Langenholthausen, lediglich der ausbleibende Nachwuchs bereitet den Sängern weiterhin etwas Kopfzerbrechen. Die Frage nach modernerem Liedgut als Lockmittel wies der Chorleiter allerdings zurück. „Wenn wir jüngere Sänger bekommen, können wir das gerne machen, aber mit unserer derzeitigen Altersstruktur sollten wir Stücke singen, die auch zu uns passen, sonst könnte das schnell lächerlich wirken“, so seine Meinung.

Neben der Terminabsprache und dem Jahresrückblick gehört auch die Ehrung der Chorjubilare zum festen Bestandteil der Versammlung. In diesem Jahr durfte Gerhard Schwartpaul seinen Sangesbruder Franz Josef Habbel auszeichnen. Für seine 65-jährige aktive Zeit als Sänger erhielt Habbel die goldene Verdienstplakette des Chorverbandes NRW.