Freies Internet soll die Stadt Balve attraktiver machen

Von links: Hendrik Kaiser (EDV), Markus Müller (Volksbank), André Flöper (Fachbereich Zentrale Verwaltung), Christoph Tyralla (Volksbank) und Matthias Martin (EDV-Mann Stadt Balve)
Von links: Hendrik Kaiser (EDV), Markus Müller (Volksbank), André Flöper (Fachbereich Zentrale Verwaltung), Christoph Tyralla (Volksbank) und Matthias Martin (EDV-Mann Stadt Balve)
Foto: Richard Elmerhaus

Balve..  Was im Rathaus bereits möglich ist, soll bald auch auf der Hauptstraße und teilweise auf der Hönnetalstraße in Balve realisiert werden: Kostenfrei verfügbares WLAN, also ein kabelloses, lokales Netzwerk, das Internetzugang für Jedermann ermöglicht.

Die Volksbank im Märkischen Kreis hat 25 Netzwerkgeräte zum Preis von 400 Euro gesponsert, die an Einzelhändler in der Hönnestadt verteilt werden sollen. Die Stadt Balve hofft natürlich auf großes Interesse der Einzelhändler, die einen sogenannten Router unter 02375 / 926-122 ordern können. Die EDV-Experten im Rathaus, Matthias Martin und Hendrik Kaiser, installieren dann die Software, beraten die Gewerbetreibenden und helfen bei Bedarf auch dabei, die Geräte vor Ort anzuschließen. „Und sollte die Nachfrage größer sein, bestellen wir gerne nach. Bis 1000 Euro gehen wir mit“, sagen Christoph Tyralla und Markus Müller von der Volksbank im Märkischen Kreis.

Die Händler selbst sind im vergangenen Jahr auf Stadtoberhaupt Hubertus Mühling mit dem Vorschlag zugegangen, den „Freifunk“ innerhalb der Stadt zu ermöglichen. „Der Bürgermeister war von der Idee begeistert“, berichtet André Flöper, Fachbereich Zentrale Verwaltung. 25 Router liegen nun im Rathaus bereit und warten darauf, abgeholt zu werden. „Jeder Bürger und jeder Kunde kann dann zukünftig kostenlos und ohne Kennwort ins Internet“, sagt Flöper. „Das ist sehr komfortabel und macht die Stadt attraktiver“, ergänzt Markus Müller von der Volksbank.

Dem Balver Fachhandel sollen die Netzwerke auf der Jahreshauptversammlung am 4. März schmackhaft gemacht werden. An­dré Flöper von der Stadt Balve hofft aber darauf, dass schon zuvor die Nachfrage nach den Routern groß und vor allem lückenlos sein wird. Denn die Netzwerke erreichen eine Reichweite von 50 bis 100 Metern – je nach Störquellen. Deshalb wünschen sich Stadt und Volksbank, dass möglichst viele Einzelhändler das kostenlose Internet im Stadtkern einrichten. Sie benötigen dazu nur Strom und einen Internetzugang. Das Risiko, auf das freie Internet zuzugreifen, trägt jeder Nutzer selbst.

Innovative Medien

„Es ist gut und richtig, dass die Stadt Balve innovative Medien nutzt“, sagt Markus Müller von der Volksbank. Freier Internetzugang passe zur medialen Gesellschaft. „Die Menschen gehen heutzutage gerne und überall online. Wenn sie das bald in Balve können, umso besser.“

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