Freie Wähler fordern für Stummelstraße mehr Schutz der Schul- und Kindergartenkinder

Affeln/Neuenrade..  Die Freie Wähler Gemeinschaft stellt an die Verwaltung wieder einen Antrag – diesmal geht es um Affeln. „Die Stadtverwaltung Neuenrade wird beauftragt, in Verbindung mit Straßen NRW, eine Möglichkeit zu finden, dass Fußgänger, insbesondere (Schul-)Kinder die Stummelstraße in Höhe der dortigen Bushaltestellen gefahrlos überqueren können“.

Da es sich bei der L 697, Stummelstraße in Affeln, um eine viel befahrene Durchfahrtsstraße handele, sei es gerade im Bereich der dort aufgestellten Bushaltestellen schwierig, die Fahrbahn gefahrlos zu überqueren. Es komme dort nicht selten zu brenzligen Situationen im Straßenverkehr. Das würden nicht nur Anwohner bestätigen sondern auch Ratsherr Michael Hammer aus eigener Erfahrung.

Gefährliche Situationen

Bereits vorhandene Querungshilfen in einiger Entfernung der Haltestelle seien nicht geeignet, weil der Autofahrer dort nicht zum Anhalten verpflichtet sei. Gefährlich werde es, wenn die Kinder den Schulbus verließen und teilweise direkt die Fahrbahn querten. Dabei stelle der Schulbus noch ein zusätzliches Sichthindernis für die Fahrzeugführer dar.

Der Schutz der Schul- und Kindergartenkinder sollte auf jeden Fall oberste Priorität haben, heißt es von der FWG. Eine denkbare Lösung wäre nach Ansicht von FWG-Chef Bernhard Peters ein Zebrastreifen. Dann werde langsamer gefahren.