Förderverein steht zum Krankenhaus
09.02.2012 | 18:42 Uhr 2012-02-09T18:42:00+0100
Balve.Der Förderverein des St.-Marien-Hospitals Balve verfolgt sehr genau die Entwicklung um das Balver Krankenhaus, das am heutigen Freitag von der Gesellschafterversammlung der Katholischen Hospitalvereinigung im Märkischen Kreis geschlossen wird, um die Krankenhäuser in Iserlohn und Menden zu erhalten.
„Die Schließung ist nicht mehr aufzuhalten, denn die Mehrheit liegt bei den Kirchenvorständen aus Iserlohn und Menden“, erklärte Bürgermeister Hubertus Mühling, der gemeinsam mit Siegfried Keil die Interessen der Kirchengemeinde St. Blasius Balve im Verwaltungsrat vertritt.
Noch bevor dieses Gremium das Aus des Balver Krankenhauses mit seiner Empfehlung an die Gesellschafterversammlung der Katholischen Hospitalvereinigung im Märkischen Kreis einleitete, sah sich der Förderverein veranlasst, die Spendengelder erst einmal einzufrieren. „Wir warten ab, wie sich das Ganze entwickelt“, sagt der 1. Vorsitzende des Fördervereins St.-Marien-Hospital Balve, Hubertus Mühling.
Bereits jetzt steht fest, dass all die medizinischen Geräte und auch die Krankenbetten, die der Förderverein angeschafft hat, in den Fundus der Hospitalvereinigung im Märkischen Kreis gelangen. „Die Hospitalvereinigung kann die vom Förderverein angeschafften Gegenstände in den Krankenhäusern in Iserlohn und Menden nutzen“, sagt Siegfried Keil auf Anfrage dieser Zeitung. Ob dies wirklich der Fall sein wird, entscheidet sich in den nächsten Wochen.
Insgesamt hat der Förderverein dem St.-Marien-Hospital bisher rund eine Million Euro für Anschaffungen zur Verfügung gestellt, die den Ärzten und Patienten dienen. Die Förderer hatten sich auch dazu bereit erklärt, die Umbauarbeiten im Balver Krankenhaus mit ihren Geldern zu unterstützen.
Weil diese Unterstützung erst in den vergangenen Monaten erfolgte, ist Geschäftsführerin Hiltrud Schulte über die Geschäftsführung der Hospitalvereinigung im Märkischen Kreis enttäuscht. „Auf unserer Jahreshauptversammlung im Oktober 2011 hat Herr Wülle keinen Hinweis darauf gegeben, wie dramatisch die finanzielle Situation in der Hospitalvereinigung ist. Hätten wir gewusst, wie es um das Balver Krankenhaus steht, dann wären wir früher aktiv geworden“, sagt Hiltrud Schulte.
Nach Meinung der Geschäftsführerin ist durch die mangelhafte Informationspolitik der Geschäftsführung den Balvern die Chance genommen worden, „mit den Füßen für ihr Krankenhaus abzustimmen. Wir sehen doch, dass nach der Demonstration das St.-Marien-Hospital verstärkt angenommen wird“, sagt Hiltrud Schulte.
Trotz der Verärgerung hält der Förderverein am St.-Marien-Hospital fest. „Wir haben noch 70 000 Euro auf unseren Konten, die wir für diejenigen bereithalten, die an der Weiterführung des Balver Krankenhauses interessiert sind“, sagt Hiltrud Schulte. Deshalb bittet sie die Mitglieder des Fördervereins, dem Krankenhaus die Treue zu halten. „Wir glauben immer noch daran, dass es dem Kirchenvorstand der St.-Blasius-Gemeinde Balve gelingt, nach der Schließung durch die Gesellschafterversammlung neue Partner für die Nutzung des Balver Krankenhauses zu finden“, heißt es aus dem Vorstand des Fördervereins, der sich am 15. Februar mit der aktuellen Situation befassen wird.
10:52
ich hoffe nur das der förderverein das geld wiederbekommt was sie in das krankenhaus gesteckt hat man sollte den guten herrn wülle anzeigen wegen betug denn wenn ein kleiner mann was vom konto abbuchen lässt und weiss das gar kein geld mehr drauf ist hat er auch sofort eine anzeige wegen betrug herr wülle sollte man den a..... aufreissen der mann ist doch unfähig seinen job zu verrichten und geht über leichen denn im oktober 2011 wusste der mann doch schon das dieses krankenhaus geschlossen wird das passiert ja nicht von heute auf morgen
Unglaublich, wie einfach strukturiert einige Menschen unter uns sind. Es würde Nichts bringen, Ihnen die Zusammenhänge zu erklären, die nötig sind um solche Entscheidungen treffen zu können. Sie würden es ja doch nicht verstehen oder es nicht verstehen wollen. Sie gehören anscheinend zu dieser Gattung Mensch, die im Mittelalter andere Menschen mit Mistgabel und Fackel aus dem Dorf getrieben haben. Außer, dass Sie inzwischen das Pferd gegen ein Automobil, oder vieleicht in Ihrem Fall gegen ein Mofa eingetauscht haben, hat sich seit dem Mittelalter für Sie nichts geändert. Warum fragen Sie nicht mal Herrn Bürgermeister Mühling, der gleichzeitig im Verwaltungsrat UND Vorsitzender des Fördervereins ist, warum ER nichts gesagt hat? Wenn es im Oktober letzten Jahren schon so klar war, wie viele meinen, warum hat er dann nichts gesagt? Warum greift man nach wie vor nur den Geschäftsführer an und niemand anderen? Fragen über Fragen. Wenn Sie einmal das Efeu und die Spinnweben, das Ihren Denkapparat bei seiner Arbeit behindert, entfernen würden, würde Ihnen schnell bewußt, dass es nicht damit getan ist, der Meute nur hinterher zu rennen und den erst Besten zu verbrennen - wie Sie es halt von früher kennen. Denken Sie nach, auch wenn es im ersten Moment ein wenig schmerzt, und bilden Sie sich Ihre eigene Meinung.