Firmung im „Balver Land“ erst wieder 2013
31.03.2011 | 19:50 Uhr 2011-03-31T19:50:00+0200
Langenholthausen.Weihbischof Hubert Berenbrinker wird in diesem Sommer im Dekanat Märkisches Sauerland die Pfarrgemeinden mit ihren Einrichtungen und Mitarbeitern im Rahmen der bevorstehenden Firmungen besuchen.
Es zählt zu den bischöflichen Pflichten, die Pfarrgemeinden in regelmäßigen Abständen zu besuchen und nach dem Rechten zu sehen. Die sogenannte „Bischöfliche Visitation“ erfolgt im Erzbistum Paderborn im Rhythmus von sechs Jahren. Am Mittwochnachmittag waren alle hauptberuflichen Mitarbeiter des Dekanats zur Dekanatspastoralkonferenz mit dem Weihbischof in die Grundschule Langenholthausen eingeladen, um die diesjährige Firmreise vorzubereiten.
Die Besuche ermöglichen dem Weihbischof zwar eine Bestandsaufnahme, doch viel mehr stehen die persönlichen Begegnungen mit den Mitarbeitern und Gremien im Vordergrund. „Im Rahmen der Visitation wird es Gespräche mit allen 78 pastoralen Mitarbeitern aus den Gemeinden und der Kategorialseelsorge, dazu gehören die Priester, Gemeindereferenten und ständige Diakone, geben“, erklärte der Dekanatsreferent Rainer Beckmann. Es wird ebenso Treffen mit den Vorsitzenden der Caritaskonferenzen, mit Religionslehrern, dem Landrat und den Bürgermeistern der Städte Balve, Menden, Hemer und Iserlohn sowie mit der Superintendentin des evangelischen Kirchenkreises geben.
Am 3. Juni beginnt die Firmreise mit einem Eröffnungsgottesdienst in der Hemeraner Gemeinde St. Peter und Paul. In elf Pastoralverbünden sind bis zum 30. September insgesamt 28 Firmfeiern geplant. Im Pastoralverbund „Oberes Hönnetal“ erhalten die Firmbewerber das Sakrament am 18. September in Küntrop und Langenholthausen, am 25. September in Garbeck und in Affeln.
Die Firmfeiern im Pastoralverbund „Balver Land“ werden in diesem Jahr ausgesetzt, da vor zwei Jahren mehrere Jahrgänge gefirmt worden sind. In Balve, Beckum/Volkringhausen und Eisborn wird somit erst 2013 wieder die Firmung gefeiert, um in den ursprünglichen Rhythmus zu kommen. Trotzdem werde laut Rainer Beckmann der Weihbischof im Rahmen der Firmreise den Pastoralverbund „Balver Land“ besuchen.
Ein weiteres zentrales Thema der Konferenz war die Weitergabe des Glaubens an Jugendliche. Die Frage, wie junge Menschen auch außerhalb der Firmung zu erreichen seien, habe sich gestellt, so Rainer Beckmann. „Die Schule ist dabei ein wichtiges Thema, weil man die Jugendlichen dort punktuell in Projekte einbinden kann“, sagte der Gemeindereferent. Ein besonderes Lob erntete in diesem Zuge ein Projekt der Hauptschule Balve. Unter dem Titel „Frühschicht“ werden die Schüler dort während der Fastenzeit für den Glauben sensibilisiert. Jeden Dienstag wird bereits um 6.30 Uhr im Musikraum eine Meditation angeboten, danach frühstücken die teilnehmenden Schüler gemeinsam in der Schulküche, bevor sie sich um 7.45 Uhr gestärkt in den Unterricht begeben. „Die Schüler nehmen auf freiwilliger Basis teil. Es gibt insgesamt vier Termine“, erläuterte der Lehrer Ralf Ostmann. Vorbereitet worden sei das Projekt von Religionslehrern und den Jugendlichen gemeinsam. Zusätzlich haben die Hauptschüler in der Jugendkirche Langenholthausen einen ökumenischen Gottesdienst gefeiert.
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