Feuer richtet in einem Wohnhaus Schaden von über 100.000 Euro an
26.12.2008 | 20:31 Uhr 2008-12-26T20:31:07+0100Balve. (R.E./K.G.) In der Nacht vor dem Heiligen Abend kam es aus bisher ungeklärter Ursache zu einem Brand in einem Einfamilienhaus, der laut Polizei einen Schaden von mehr als 100.000 Euro anrichtete.
Es war am frühen Mittwoch-morgen gegen 2 Uhr, als die Balver durch lauten Sirenenalarm aus dem Schlaf gerissen wurden. Der Grund: In der Hoffmeisterstraße brannte ein Wohnhaus, das trotz des sofortigen Eingriffs der Feuerwehren aus Balve, Garbeck, Langenholthausen und Mellen durch das Feuer so stark beschädigt wurde, dass es vorerst nicht bewohnbar ist.
Die Eigentümer, die am Heiligen Abend zu Verwandten zogen, mussten mit ansehen, wie sich das Feuer gerade im mittleren Teil des Hauses immer mehr ausbreitete, obwohl die Feuerwehrkameraden Schwerstarbeit verrichteten und mit sechs Atemschutztrupps die Flammen im Wohnhaus massiv bekämpften.
Da sich das brennende Ge-bäude inmitten der Wohnbe-bauung befand, versuchten die Wehren sofort mit viel Wasser und unter der Hinzu-nahme der Drehleiter ein Übergreifen des Feuers auf andere Häuser zu verhindern, was ihnen auch gelang.
Mit dem Ablauf des Einsat-zes sehr zufrieden, der allerdings am späten Abend wiederholt werden musste, weil abermals Feuer ausgebrochen war, weisen die Stadtbrandinspektoren Winfried Reinken und Oliver Prior nochmals darauf hin, dass sich auch bei diesem Brand die Notwendigkeit von Rauchmeldern gezeigt hat. "Die Bewohner sind durch Rauchmelder auf das Feuer aufmerksam geworden und konnten die Feuerwehr alarmieren. Ohne Rauchmelder hätte der Brand wahrscheinlich schlimmere Folgen gehabt. Denn durch die Rauchmelder sind keine Menschen zu Schaden gekommen", so die Feuerwehr Balve, die noch einmal betont: "Rauchmelder retten Leben und sollten in jedem Haushalt installiert sein."
Auf den Brand in der Hoff-meisterstraße reflektierend bilanzierte die Einsatzleitung: Beim Eintreffen der Wehr stand das erste Obergeschoss des Fachwerkhauses bereits in Vollbrand. Alle Bewohner hatten sich aus dem Haus gerettet und sofort wurde ein Angriffstrupp unter schwerem Atemschutz zum Brandherd beordert. Durch die gute Ar-beit des Trupps konnte das Feuer in den drei brennenden Zimmern schnell unter Kontrolle gebracht und ein Übergreifen auf das Dach und das zweite Obergeschoss verhindert werden.
Währenddessen bauten die Feuerwehrkameraden die Löschwasserversorgung aus mehreren Hydranten auf und und kühlten die angrenzenden Gebäude mit Wasser. Überdies alarmierte die Einsatzleitung die Feuerwehr Neuenrade, um mit deren Wärmebildkamera nach Glutnestern zu suchen, die auch noch abgelöscht wurden.
Der erste Einsatz in der Hoffmeisterstraße lag erst zwei Stunden zurück, da musste die Feuerwehr abermals ausrücken. In Beckum war ein Kaminbrand ausgebrochen. "Dieser Einsatz war schnell zu Ende", erklärte Einsatzleiter Frank Busche, der den Kaminbrand mit den Feuerwehrkameraden aus Beckum und mit Unterstützung eines Schornsteinfegers erfolgreich bekämpfte.
Oliver Prior und "Belle" Camminady legten gemeinsam fest, mit welcher Strategie das Feuer bekämpft werden sollte.
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