Felssicherung: Halbseitige Sperrung der Neuenrader Straße

Werdohl/Neuenrade/Hagen..  Aufgrund der Ergebnisse eines Felsgrundgutachtens für den Bereich der Neuenrader Straße in Werdohl ist es erforderlich, dass in Fahrtrichtung Neuenrade auf der linken Straßenseite eine Felssicherung erfolgen muss. Die Durchführung der Arbeiten im Böschungsbereich erfolgen bis zu einer Höhe von circa 30 Meter über der Straße.

Vor der eigentlichen Felssicherung mit Netzen und Fangzäunen müssen vorhandene Bäume und Sträucher aus den Sicherungsflächen entfernt werden. Diese Baufeldräumung darf aus landschaftsschutzrechtlichen Belangen nur bis Ende Februar erfolgen und konnte aus Witterungsgründen bisher noch nicht durchgeführt werden. Die B 229 Neuenrader Straße muss für diese Arbeiten halbseitig gesperrt werden.

Erkundungen im Untergrund

Parallel zu dieser Felssicherung werden im oberen Bereich der B 229 (Hangbrücke) Erkundungen im Untergrund vorgenommen. Diese Erkundungen sind für den Neubau eines Entwässerungskanals und den Neubau der Hangbrücke erforderlich. Diese Arbeiten müssen ebenfalls unter einer halbseitigen Sperrung der B 229 (Neuenrader Straße) erfolgen. Damit die verkehrlichen Beeinträchtigungen nur für einen möglichst kurzen Zeitraum angeordnet werden müssen, ist festgelegt worden, dass beide halbseitigen Sperrungen parallel erfolgen sollen. Bei einer Verkehrsführung mit Lichtsignalanlage wären sehr lange Umlaufzeiten erforderlich. Auch wäre mit großen Rückstauproblematiken in den beiden Knotenpunkten B 229 / B 236 und B 229 Neuenrader Straße / Neustadtstraße / Friedhofstraße zu rechnen.

Alternative Verkehrsführung

Es wurde deshalb die alternative Verkehrsführung mit Einbahnstraßenregelung gewählt. Von Neuenrade aus ist die B 229 Neuenrader Straße bis zur B 236 Plettenberger Straße zu befahren. Die Gegenrichtung auf der B 229 ist gesperrt und wird als Umleitung über die L 656 Höllmecke nach Neuenrade geführt, wobei die L 656 ebenfalls als Einbahnstraße ausgeführt wird. Deshalb ist die L 656 Höllmecke in Fahrtrichtung Neuenrade für LKWs befahrbar.

Es sind auch einige Haltestellen von dieser Verkehrsführung betroffen. sind, hat die MVG bereits Die Arbeiten im Bereich der Hangbrücke beginnen bereits am heutigen Montag und werden Ende März fertig gestellt sein. Zusätzlich muß an der B 229 in Werdohl-Eveking ein weiterer Felsabschnitt gesichert werden. Hier werden an der Hauptstraße im Bereich der Einmündung „Blumenstraße“ auf einer Länge von über 200 Metern ebenfalls Fangzäune aufgestellt, ein Bereich der Böschung wird mit einem Schutznetz gesichert. Hier wird der Verkehr mit einer Ampelanlage geregelt und halbseitig am Baubereich vorbeigeführt. Die Blumenstraße ist in die Ampelregelung mit eingebunden, zusätzlich besteht auf der Blumenstraße im Bereich zwischen der Einmündung in die B 229 und der Zufahrt zum Parkplatz beidseitiges Halteverbot.

Auftragsvolumen von 320 000 Euro

Baubeginn ist hier ebenfalls am heutigen Montag die Arbeiten in diesem Bereich sollen in der 13. Kalenderwoche fertig gestellt sein. Die Arbeiten mit einem Auftragsvolumen von rund 320 000 Euro wurden an die Firma Feldhaus aus Schmallenberg vergeben.