Fast alle Angebote sind ausgebucht

Ferienspiele im Museum
Ferienspiele im Museum
Foto: WP

Balve..  Pünktlich zum Ferienbeginn starteten in Balve wieder die beliebten Ferienspiele. Zum Auftakt des dreiwöchigen Spaßprogramms erkundeten rund 20 Kinder zwischen sechs und zwölf Jahren die Balver Höhle und das Museum für Vor- und Frühgeschichte in Wocklum.

Zwischen Dinosauriernachbildung, Höhlenbärskelett und eiszeitlichen Jagdwaffen fühlten sich die Jungen und Mädchen auf Anhieb wohl. „Mir ist es wichtig, dass die Kinder bei unseren Ferienspielen auch kulturell etwas geboten bekommen und mehr über ihre Heimat erfahren“, erklärte der Leiter des Balver Jugendzentrums, Christian Wulff. Bei den ersten Balver Ferienspielen unter seiner Leitung hat sich Wulff stark an den Programmen der Vorjahre orientiert – und damit den Geschmack der Balver Kinder und Jugendlichen getroffen. Fast alle Angebote waren schnell ausgebucht.

Am beliebtesten ist erneut der Ausflug in den Freizeitpark Fort Fun zum Abschluss der Ferienspiele. Wegen des großen Interesses wurde die Zahl der freien Plätze von 15 auf 30 verdoppelt. „Jetzt haben wir einen Bus gemietet, damit alle Kinder, die sich für Fort Fun angemeldet haben, auch mitkönnen“, erklärt Wulff.

Geschicklichkeit gefragt

Aber auch das Angebot, die Balver Höhle und das Museum in Wocklum zu besuchen, fand großes Interesse. Kaum ein Kind kannte die Höhle ohne Großveranstaltungen, und im Museum in Wocklum erfuhren die Jungen und Mädchen viel Wissenswertes über ihre Heimat. Nach dem Mittagessen waren Kreativität und Geschicklichkeit gefragt. Unter fachkundiger Anleitung bastelten die Ferienspielteilnehmer Speere und andere Waffen sowie dekorative Muschelketten. Vermutlich wollten schon die Neandertaler nicht nur leckere Mammutsteaks über dem Feuer grillen, sondern mit Schmuck auch hübsch aussehen.

Mit der Resonanz auf die Ferienspiele ist Christian Wulff, der vor einem knappen Jahr die Leitung des Balver Jungendzentrums übernommen hat, sehr zufrieden. Er sagt: „Ich schaue mir das Ganze jetzt mal an, und dann müssen wir sehen, ob wir im nächsten Jahr noch etwas verändern oder verbessern können.“