Entlassschüler stellen ihrer Hauptschule gutes Zeugnis aus

Entlassfeier 2015, Hauptschule Balve
Entlassfeier 2015, Hauptschule Balve
Foto: WP / Alexander Bange

Balve..  Mehr als die Hälfte der 40 Schülerinnen und Schüler der Hauptschule Balve, die am Dienstag die Zeugnisse in der Aula des Schulzentrums ausgehändigt bekamen, beginnen jetzt eine Lehre. „Alle anderen wechseln aufs Berufskolleg oder weiterführende Schulen“, berichtete Rektorin Ulrika Scholder am Rande der Entlassfeier. „Dass rund die Hälfte von Euch im Anschluss eine weiterführende Bildungseinrichtung besucht und die andere Hälfte bereits einen Ausbildungsplatz gefunden hat, ist ein bemerkenswertes Ergebnis“, lobte Bürgermeister Hubertus Mühling.

Wie von der viel gelobten Hauptschulleiterin gewünscht, war es eine „fröhliche und unbeschwerte Verabschiedung“. Die Abgänger sangen zum Schluss gemeinsam das Lied „Zeit zu gehen“ von der deutschen Band „Unheilig“. Zuvor war Wehmut aufgekommen, als in einer mehrminütigen Diaschau Bilder aus den vergangenen sechs Jahren auf einer Leinwand präsentiert wurden. Aus Kindern sind Jugendliche und junge Erwachsene geworden, die jetzt vor einem neuen Lebensabschnitt stehen. „Meine Botschaft lautet: Sucht Euch euren eigenen Weg. Lasst Euch nichts einreden. Setzt Euch vielmehr Ziele, die Euch wichtig und für Euch erreichbar sind“, sagte Bürgermeister Hubertus Mühling. „Ich wünsche Euch im Namen meiner Kolleginnen und Kollegen, die Euch in den vergangenen Jahren Pannen- und Stauhelfer sowie Beifahrer und Navigatoren waren, dass Ihr immer unfall- und staufrei, auf dem richtigen Weg sicher und gut dort ankommt, wo Ihr hinwollt“, ergänzte Ulrika Scholder. Und Schulpflegschafts-Vorsitzender Ralf Schneider erklärte in seiner ersten Rede während einer Entlassfeier: „Nach der Schule ist mitten im Leben, und dieses Leben will gelebt werden. Wer etwas erreichen will, sucht Wege.“

Extralob für Ulrika Scholder

Von den Schülersprechern Alessandro Fazio und Elizaveta Skriptsova bekam die Hauptschule ein gutes Zeugnis ausgestellt, erst Recht, weil sie zwei „Rabauken-Klassen“ zum Abschluss geführt habe. „Danke für eine unvergesslich gute Zeit.“ Für Rektorin Ulrika Scholder gab es noch ein Extralob: „Sie haben uns an den richtigen Stellen Contra gegeben und wirklich großartige Arbeit geleistet.“