Ende der Patenschaft mit Panzerkompanie
14.02.2012 | 15:49 Uhr 2012-02-14T15:49:00+0100
Garbeck. (pim) Die Patenschaft Garbecks mit der Panzerkompanie 200 hat ein Ablaufdatum: Ende 2013. Dann soll die Kompanie im Zuge der Bundeswehrreform aufgelöst werden.
Die Interessengemeinschaft Garbeck (IG) sucht jetzt nach möglichen Alternativen. Bei der Jahreshauptversammlung am Montagabend im Gasthof Syré konnte allerdings noch kein Ergebnis verkündet werden.
Seit 1957 besteht die Freundschaft zwischen der Gemeinde Garbeck und den Panzerpionieren 200 nun schon. Damals, so erinnert sich Kassierer Manfred Dickgraefe, habe man die Hilfe der Soldaten beim Aufbau des Ehrenmals gebraucht. Seitdem gibt es einen regen Austausch und regelmäßige gegenseitige Besuche. Das hat 2013 ein Ende. Aber die Garbecker möchten ihre Freundschaft mit der Bundeswehr nicht so einfach aufgeben. „Wir müssen klären, ob wir eine Patenschaft mit einer anderen Kompanie eingehen wollen und können“, kündigte Vorsitzender Dieter Loos an. Ob das möglich ist, wird sich erst im März klären. Dann bekommt die IG Besuch vom Kompaniefeldwebel der Panzerpioniere. Vielleicht kann dieser den Kontakt zu einer anderen Einheit vermitteln. „Das Dorf möchte die Patenschaft auf jeden Fall weiterführen“, erklärte Dickgraefe am Montag.
Zwar war der Blick in die Zukunft für die IG-Mitglieder nicht ganz so rosig, der Rückblick auf das Jahr 2011 fiel aber positiv aus. Besonders gern erinnerten sich die Anwesenden an eine mehrtägige Bootstour in Holland. „Acht Personen auf engstem Raum und es gab nie Stress oder Streit“, erinnerte sich Vorsitzender Dieter Loos an die Harmonie während des Ausflugs. Für das Jahr 2013 plant die IG eine ähnliche Reise.
Die nächsten Aktivitäten werden erst im April stattfinden. Am 21. April kümmert sich die IG um eine saubere Landschaft, am 28. April dann darum, dass der Maibaum ordentlich geschmückt wird.
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