Eisborner Freude über 20 Prozent mehr Besucher

Über „deutlich mehr als eine schwarze Null“ freut sich der gesamte Vorstand der St.-Antonius-Schützen.
Über „deutlich mehr als eine schwarze Null“ freut sich der gesamte Vorstand der St.-Antonius-Schützen.
Foto: Steffie Friske

Eisborn..  „Deutlich mehr als eine schwarze Null“ haben sie in diesem Jahr erzielt, die St.-Antonius-Schützen aus Eisborn. Bei der großen „Abrechnung“ nach dem Schützenfest Anfang Juni zeigte sich der Vorstand mehr als zufrieden – auch in finanzieller Hinsicht.

Was am Ende in der Kasse war, mochten die Schützen nicht preisgeben, nur so viel: „Wir haben Gewinn gemacht, was ja heute nicht mehr bei allen Vereinen selbstverständlich ist. Das ist vor allem den tollen Besucherzahlen am Samstag und am Sonntag beim Frühschoppen zu verdanken“, freut sich der 1. Vorsitzende Andreas Danne.

Mit rund 20 Prozent mehr Besuchern als im Vorjahr war der Samstag sicherlich der Höhepunkt. „Ich denke, die Musik aus Sondern war ein Glücksgriff. Außerdem hatten wir im vergangenen Jahr Konkurrenz durch den Fußball. In diesem Jahr haben wir deutlich an Besuchern zugelegt“, stimmt auch Schriftführer Stephan Spiekermann zu. Mehr als 100 Gäste, schätzt er, fanden am Samstag den Weg in die Schützenhalle. „Für ein Dorf wie Eisborn eine beeindruckende Zahl.“

Fünf Hektoliter Bier mehr als im Vorjahr gingen über die Theke. Mit Sondern gibt es schon eine feste Verabredung für das nächste Gastspiel. Doch im kommenden Jahr spielt wieder, wie gehabt, der Musikzug Ennest auf. Drei Jahre ist Ennest in Altena verpflichtet, und dann wird wohl noch einmal Sondern zu Gast in Eisborn sein. „Ein wenig Abwechslung macht es ja auch interessant“, findet Andreas Danne, der nur Lob für die Sonderner hat: „Die können nicht nur spielen, die können auch feiern.“

Bei der Abrechnung genossen die Eisborner Schützen den Rückblick auf das Fest mit vielen Schnappschüssen, die oft für Heiterkeit sorgten. Ort der Abrechnung war erstmals der frisch renovierte Speiseraum. „Hier verläuft sich das Publikum nicht so wie in der großen Halle“, findet Andreas Danne. Im Februar war der Speisesaal mit einer großen Feier eingeweiht worden.